Monday, April 22, 2024
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Antonio Guterres: Eine Handlung zeigt die Anti-Israel-Taktik des UN-Chefs

Der UN-Generalsekretär Antonio Guterres verfolgt eine Anti-Israel-Politik, die bei den UN-Gremien Zuspruch findet. Das ist bedenklich.

Diese Episode offenbart alles über Antonio Guterres als Generalsekretär persönlich, die Diskreditierung der UN und den globalen Antisemitismus. Er gefährdet derzeit den Weltfrieden in Bezug auf Israel wie kein anderer.

Es ist bekannt, dass die Vereinten Nationen kaum ein anderes Land so entschieden kritisieren wie Israel. Gemäß den UN könnte der Eindruck entstehen, dass Russland, Syrien, die Taliban, der Jemen und viele andere Staaten, die allesamt den Terrorismus unterstützen, im Vergleich zu Israel als Musterschüler gelten. Es werden gegen kein anderes Land so viele Resolutionen verabschiedet wie gegen Israel. Das ist absurd.

Nur Kritik an Israel: Eine Farce

Generalsekretär Guterres legt jetzt noch eine Schippe drauf. Er hat den Weltsicherheitsrat aufgefordert, sich mit Israel und dem Konflikt im Gazastreifen zu befassen. Er verurteilt einseitig Israels Reaktion auf den Angriff der Hamas. Das ist eine Farce.

Sicherlich ist es richtig, dass die UN sich dafür einsetzt, eine humanitäre Krise im Gazastreifen zu verhindern. Aber ausschließlich Israel dafür verantwortlich zu machen, zeigt, dass die UN und ihre Leitung nicht als glaubwürdige Vermittler agieren können. Wenn dies so bleibt, werden sie immer mehr zur Legitimation der Hamas.

Guterres lässt kein Wort über den Hamas-Terror fallen

Guterres verliert kein Wort darüber, welchen Beitrag die Hamas leisten müsste: Freilassung von Geiseln anstatt sie weiterhin als Druckmittel für Gefangene zu benutzen – falls die Geiseln überhaupt noch am Leben sind.

Kein Wort dazu, dass es die Hamas war, die nach der letzten Waffenruhe jede Perspektive auf weitere kurzfristige Friedenspausen zunichte gemacht hat, indem sie erneut Raketen auf Israel abfeuerte. Kein Wort darüber, dass die Hamas vor kurzem den 7. Oktober und das Massaker an Israelis als „Generalprobe“ bezeichnet hat.

Es zeigt, dass in den UN vieles geändert werden muss, wenn sie als ernsthafte Vermittler wahrgenommen werden wollen. Und wenn die Organisation wirklich gegen den globalen Antisemitismus vorgehen möchte.

So wird Antisemitismus gefördert

Die Vereinten Nationen können derzeit nicht als glaubwürdige Quelle für dieses Anliegen gelten, da es an jeglicher Empathie und Verständnis für Israels berechtigte Sicherheitsinteressen mangelt. Im Gegenteil: Damit wird dem globalen Antisemitismus Vorschub geleistet.

Deutschland sollte hier proaktiv eingreifen, indem es seinen Einfluss als zweitgrößter Geldgeber der Weltgemeinschaft geltend macht und versucht, Guterres zu bremsen. Sollte er nicht einsichtig sein oder zumindest kompromissbereit, kann die Bundesregierung auch darauf hinwirken, dass er abgesetzt wird.

Selbst wenn dies kaum umsetzbar sein wird, da die Zahl der Unterstützer in der internationalen Gemeinschaft gering sein wird – es wäre ein Zeichen: Der moralische Kompass eines UN-Generalsekretärs muss stimmen.

Aber vermutlich ist es genau umgekehrt. Guterres erfährt breite Unterstützung für seinen Anti-Israel-Kurs. Das könnte ihm sogar bei einer

potenziellen Kandidatur für eine erneute Amtszeit. Das ist das tatsächlich Beunruhigende.

Die Regierung unter Netanjahu begeht Fehler – dennoch sollte Israel befugt sein, sich zu verteidigen

Ja, der Premierminister Israels Benjamin Netanjahu und seine rechtsgerichteten Minister verdienen Kritik dafür, dass sie offenbar vorhandene Hinweise auf die Hamas ignoriert oder nicht ernst genommen haben. Dafür, dass ein Plan für die Zeit “danach” fehlt; unklar ist, wie es in Gaza weitergehen soll. Dafür, dass die andauernde Politik des Siedlungsbaus im Westjordanland die Bevölkerung weiter radikalisiert.

Aber all das bedeutet nicht, dass Israel nicht das Recht hat, sich selbst zu verteidigen. Es muss es tun, auch weil es ansonsten – abgesehen von den USA – niemand anders tun würde. Und es steht einem Feind gegenüber, der mit allen Mitteln kämpft, der Massenmorde begeht und foltert und die eigene Bevölkerung als menschliche Schutzschilde benutzt.

Die Hamas kann sich der Unterstützung anderer arabischer Länder sicher sein – auch in ihrem Bestreben, den Staat Israel auszulöschen. Es wäre es wert, wenn Guterres Empörung darüber zum Ausdruck brächte. Da dies ausbleibt, darf sich der UN-Generalsekretär nicht über die Empörung gegen ihn und seine Organisation wundern.

Von Christian Tretbar

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