Monday, April 15, 2024
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Snacks, Caviar, Climate Crisis: Can (24) flies private jet and is proud of it: “We are engaged in a pseudo-struggle”

FOCUS online: Mr. Mandir, some months ago, you were accompanied by a team of reporters on a private flight to Nice. The resulting YouTube film claimed that on this one flight alone, you emitted more greenhouse gases than most Germans do in a whole year.  

Can Mandir: They wanted to portray me as a morally wrong person. Climate bashing is quite fashionable at the moment. Unfortunately, many of my statements in the film were taken out of context, and what the reporter himself revealed wasn’t included at all. He also flies regularly, for instance, to Mallorca on vacation.  

However, a private jet flight is said to consume 20 times more kerosene.  

Mandir: That may be true, for the details, you would have to ask an expert. You know, there are reasons for traveling in this manner.  

And what would those be in this specific case?  

Mandir: The schedule in Nice with the E-commerce partner was tightly packed. The private jet completely saved a lot of time. There’s no waiting in line, no security line; you decide when to take off. These are all incredible advantages when your calendar is full. Just like it is for many relatively affluent people.  

“I won’t let myself be portrayed as a bad person”

We cannot verify how rich you are. Also, whether you really made money with Dropshipping and E-commerce – the report discussed a possible fraudulent scheme.  

Mandir: That referred to a single customer, it was blown out of proportion. In contrast, there are thousands of satisfied customers.  

Anyway: The lifestyle you display speaks for itself – and raises questions. Do you understand that?  

Mandir: Of course. I’m open to discussing everything. But I won’t let myself be portrayed as a bad person. That’s too simplistic for me. Our society is becoming faster-paced. It affects not only my life. Supposedly, the demand for private jets has also increased overall.  

Does that justify your own carefree – or as others would say: ruthless – behavior?  

Mandir: I’m just stating the facts. Look up the World Economic Forum and see how the participants traveled to Davos. Just one thing: Private jets are the standard there. For a number of people who want to save the climate, it’s totally normal to travel in that way. And quite frequently at that. In my case, I only had four flights last year. To Belgium, London, Zurich, and Nice.  

Always due to time constraints?  

Mandir: I’ll be honest: there was something else besides time savings.  

“I wanted to experience this lifestyle. Snacks and caviar on board, a private stewardess”

Tell us about it.  

Mandir: I wanted to experience this lifestyle. Snacks and caviar on board, a private stewardess, reclining seats, the whole package. It motivated me. That freedom to simply indulge. Something that this society somewhat defines as desirable, doesn’t it?  

We don’t live in a vacuum in the Western world, but rather based on the principle of merit: success leads to a certain luxury, which in turnführen dazu, dass man weitermachen möchte. Dies gilt besonders, wenn man aus einfachen Verhältnissen kommt.

So wie Sie?  

Mandir: Tatsächlich hatten meine Eltern keine Gelegenheit, viel zu reisen oder in einem schicken Haus zu wohnen. Als ich mit 16 Jahren die ersten unternehmerischen Erfahrungen gesammelt habe, war das in gewisser Weise eine Befreiung. Der Mensch strebt nun einmal nach Fortschritt und nicht nach Rückzug…  

… und zu diesem Vorwärtsstreben gehören die luxuriösen Autos, mit denen Sie sich auf Ihrer Homepage präsentieren?  

Mandir: Das ist meine Leidenschaft – und mehr. Die Marke Ferrari verkörpert für mich den Höhepunkt des Luxus. Und wie Luxus auf mich wirkt, habe ich Ihnen gerade erklärt. Ich bin fest davon überzeugt, dass vor allem positive Bilder einen Einfluss auf uns Menschen haben und uns motivieren – ja, am Ende des Tages auch und besonders für die guten Dinge. Betrachten wir doch beispielsweise das Thema Fahrradfahren in New York…  

Was denken Sie?  

Mandir: Das Fahrrad hat seinen Platz im Big Apple in der Mitte der Gesellschaft gefunden. Die halbe Stadt ist auf zwei Rädern unterwegs. Ganz einfach, denn Radfahren in New York ist trendy, dessen bin ich überzeugt. Der Umweltaspekt ist für die meisten erst viel später relevant, wenn sie ehrlich sind. Das ist eher ein Nebeneffekt.  

Würden Sie in New York Fahrrad fahren?  

Mandir: Ich kann es nicht versprechen. Ich müsste es ausprobieren. Ich bin kein Mensch, der Dinge halbherzig angeht. Ich muss Feuer und Flamme für etwas sein.  

Apropos: In einem Image-Film über Sie wird von einer „inneren Leidenschaft“, von „Antrieb“ und von „Zukunftsvisionen“ gesprochen. Alle drei Begriffe könnten aus der Klimabewegung stammen – erscheinen aber bei Ihnen in einem Umfeld von Yachten und Kaviar. Nutzen Sie Ihre Energie für den richtigen Zweck?  

Mandir: Ich denke schon. Mein Ziel ist es, persönlich voranzukommen. Dies gelingt mir, indem ich meinen Kunden dabei helfe, erfolgreich Onlineshops zu erstellen. Vieles hängt dabei von der entsprechenden Denkweise ab. Ich zeige gerne, was ich besitze, und freue mich, wenn es andere motiviert.  

„Mein Eindruck ist, dass das Moralisieren bei vielen eher das Gegenteil eines nachhaltigen Lebensstils bewirkt”

Präsentation von Statussymbolen für einen guten Zweck?  

Mandir: Den Vorwurf, ich würde Neid erregen, weise ich jedenfalls zurück. Ganz im Gegenteil: Wettbewerb ist für mich etwas Spielerisches und im Idealfall, wie bereits erwähnt, positiv motivierend. Mir liegt es fern, mich über andere erheben zu wollen.  

Dasselbe erwarte ich auch von anderen. Schluss mit der Heuchelei all derer, die sich für etwas Besseres halten, weil ihr Leben angeblich klimafreundlicher oder auf andere Weise lebensrettender ist. Mein Eindruck ist, dass das Moralisieren bei vielen eher das Gegenteil eines nachhaltigen Lebensstils bewirkt. Man fühlt sich herausgefordert und denkt „jetzt erst recht“.

Und letztendlich fliegt man dann viermal Privatjet anstelle von dreimal?  

Mandir: Möglicherweise. Man wird irgendwie stur. Aber das ist natürlich auch albern. Ich kann nur betonen: Ich glaube, dass Transparenz das Einzige ist, was hilft, aus dieser Situation herauszukommen. Und zwar von allen Seiten.  

Also auch von denen, die Ihr Flugverhalten kritisieren, meinen Sie?  

Mandir: Ganz genau. Der Redakteur hätte ruhig auch seine Urlaubsflüge nach Malle in den Beitrag mit aufnehmen können. Es ist feige, dassdas weggelassen wurde. Im Allgemeinen ist es so: Selbstpräsentation ist in unserer Gesellschaft ein bedeutendes Thema, nicht nur für diejenigen, die wie ich zugeben, dass sie bestimmte Statussymbole lieben.

Von der Klima-Retter-Nation, die wir uns so gerne einbilden, sind wir tatsächlich weit entfernt, wie Umfragen zeigen. Vor ein paar Monaten ergab der ARD-Deutschland-Trend beispielsweise: Lediglich 31 Prozent der Deutschen sind bereit, ihren Lebensstil fürs Klima zu ändern. Nicht mal jeder Dritte. Ganz ehrlich, ich denke im deutschen Durchschnitt stehe ich noch recht gut dar.

„Ärmere Menschen leben automatisch nachhaltiger”

Angesichts der hohen Emissionen, die Ihr Lebensstil verursacht?

Mandir: Ich denke auch über das Klima nach. Ich esse beispielsweise weniger Fleisch als früher. Den Fingerzeig auf Leute wie mich empfinde ich als ziemlich unfair, denn es ist eine Tatsache, dass mit zunehmendem Einkommen automatisch auch die Emissionen steigen. Dazu gibt es zahlreiche Studien. Personen mit höherem Einkommen oder Vermögen bewohnen zwangsläufig mehr Quadratmeter, fahren öfter in den Urlaub und konsumieren mehr – haben also einen größeren ökologischen Fußabdruck.

Das Elektroauto vor der Haustür oder der Fair-Trade-Kaffee in der Küche gleichen das keineswegs aus. Ärmere Menschen leben hingegen automatisch nachhaltiger. Sollte unser Ziel deswegen ein bescheidenes Leben sein? Wohl kaum.

Ist dies ein Versuch, das schlechte Gewissen zu beruhigen?

Mandir: Nein, das ist schlichtweg Realismus. Des Weiteren bin ich davon überzeugt, dass Luxus und Klimaschutz nicht zwangsläufig im Widerspruch stehen müssen. Schauen wir uns Elon Musk an. Ich glaube, kaum jemand reist so viel mit dem Privatjet wie er. Aber es wäre einseitig, nur diesen Aspekt zu betrachten. Betrachten wir das Gesamtbild.

Was sollten wir Ihrer Meinung nach noch beachten?

Mandir: Nun, was Musk mit seinen Elektroautos erreicht hat. Wie viele Arbeitsplätze er geschaffen hat, wie viele Emissionen global dank ihm eingespart wurden und wie die von ihm initiierte Entwicklung weitergeht. Ich denke, dass uns die Diskussion über Privatjets nicht weiterbringt. Leider haben wir besonders in Deutschland eine gewisse Einseitigkeit, die uns als Gesellschaft zurückhält. Wir könnten viel weiter sein, wenn…

„Fahren Sie mal mit einer Rolex am Arm U-Bahn. Ein sehr ungutes Gefühl”

Richtig: Wenn was?

Mandir: … wir endlich aufhören würden, diesen eigenartigen Pseudo-Konflikt auszutragen. Gutmenschen gegen vermeintliche Ignoranten? Wir sehen doch an den Klimaklebern, wohin das führt. Eine ganze Nation ist genervt. Wohin geht die Zukunft? Wer sich diese Frage ernsthaft stellt, klebt sich weder fest noch bleibt sonst wie stehen. Blockade, Stillstand – das ist das Gegenteil von Entwicklung. Leben will aber genau das: Leben ist Entwicklung..

Manchmal braucht es jedoch offensichtlich eine Pause. Im Film deuten Sie an, dass Sie Ihren Lebensstil künftig ein Stück weit hinterfragen wollen.

Mandir: Ja, ich habe vor, in diesem Jahr wieder öfter Economy zu fliegen. Aber allein durch Verzicht werden wir die Welt nicht retten. Für mich bleibt es dabei: Was wir brauchen, sind vor allem Konzepte des Weitergehens. Ich bin beispielsweise ein großer Anhänger von Wasserstoff. Wer weiß, vielleicht ist das in absehbarer Zeit eine Option: Der wasserstoffbetriebene Privatjet?

Im Film erwähnen Sie auch Sicherheit als Begründung für Ihr außergewöhnliches Mobilitätsverhalten. Genauer gesagt haben Sie Ihre Armbanduhr erwähnt.  

Temple: Yes, I continue to stand by that. Try taking the subway with a Rolex on your wrist. A very unsettling feeling. Not only in Germany, but everywhere in Europe. It’s unfortunately a reality that being wealthy also comes with a number of disadvantages. The fancy handbag is not just beautiful, but also dangerous. And I have personally experienced that fancy cars are often targeted for scratching. People always say they want to hear the truth.  

So please, here it is: I enjoy showing off what I have. But I have become more cautious. Not because of the climate, that ranks third or fourth for me. I say this openly. Everyone has their list of priorities.

* Note: The well-known YouTuber Rezo criticizes the online platform STRG_F for the film , in which Temple also appears. Among other things, he accuses the reporting team of portraying another protagonist as “super-rich,” although that is questionable.  

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