Sunday, April 14, 2024
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Conflict in the Middle East: Hamas to release more captives only after cessation of hostilities

US government increasingly urging Israel to safeguard civilians

16.14 Uhr: The US government is increasingly adopting admonishing tones towards Israel, urging for a more effective protection of civilians in the conflict with Hamas in Gaza. “We believe that Israel must do more to protect innocent civilians,” said US Vice President Kamala Harris on Saturday (local time) on the sidelines of the World Climate Conference in Dubai. “The United States is unequivocal in its belief that humanitarian law must be upheld. Too many innocent Palestinians have been killed.”

US Defense Secretary Lloyd Austin also emphatically called on Israel to protect civilians in the Gaza Strip. He stated that this is not only a moral responsibility but also a strategic imperative, during a conference in Simi Valley, California, on Saturday (local time). Drawing from his experience in fighting the Islamic State in Iraq, he stated, “The lesson is that in urban warfare, one can only succeed by protecting the civilian population,” Austin said. “Because in this type of warfare, the civilian population is the focal point. And by driving them into the arms of the enemy, you turn a tactical victory into a strategic defeat.”

The Pentagon chief further stated that he personally urged the Israeli leadership to avoid casualties among the civilian population, refrain from irresponsible rhetoric, prevent violence by settlers in the West Bank, and drastically expand access to humanitarian aid. Austin emphasized that every state has the duty to respond to a terrorist attack like the Hamas’ attack on Israel. However, every state also has the duty to protect civilians during an armed conflict.

Israel’s actions against Hamas in Gaza are facing increasing criticism due to the high number of casualties among the Palestinian civilian population. The US government had refrained from public admonishments in the first weeks of the conflict and had focused on unconditional support for Israel. However, the tone has notably changed recently. US Secretary of State Antony Blinken also urged during a visit to Tel Aviv a few days ago, “that Israel must establish humanitarian plans to protect the civilian population before resuming major military operations, in order to minimize further casualties among innocent Palestinians.”

Israeli military continues bombardment in the Gaza Strip

Sunday, 3 December, 9.16 a.m.: The Israeli military continued its bombardment of targets in the Gaza Strip on Sunday. Fighter jets and helicopters targeted “terrorist sites” during the night, including tunnel shafts, command centers, and weapon depots, the Israeli military announced in the morning. In addition, a combat drone controlled by ground troops targeted and neutralized five terrorists from the Islamist Hamas. The previous day, Israeli naval units also attacked “terrorist sites” of Hamas and supported the ground troops’ operations, targeting terrorist infrastructure, Hamas marine vessels, and weapons.

First rocket alarm in Tel Aviv since the end of the ceasefire

21.40 Uhr: There was a rocket alarm in the Israeli coastal metropolis of Tel Aviv on Saturday evening. Several muffled explosions were heard in the city center. It was the first rocket attack on Tel Aviv since the end of the ceasefire in the Gaza conflict on Friday. The armed wing of Hamas, the Kassam Brigades, claimed responsibility for the attack.

insgesamt 10 Schüssen, die aus dem Gazastreifen abgefeuert wurden, auf den Großraum Tel Aviv. Nach Informationen von Sanitätern wurde in der südlich von Tel Aviv gelegenen Stadt Cholon ein 22-Jähriger durch Raketensplitter verletzt. Seit Beginn des Gaza-Konflikts am 7. Oktober wurden laut israelischen Angaben ungefähr 10.000 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert.

Hamas plant, Geiseln erst nach Kriegsende freizulassen

20.21 Uhr: Die islamistische Hamas beabsichtigt laut eigenen Angaben, Verhandlungen über die Freilassung weiterer Geiseln erst nach Abschluss des Gaza-Konflikts fortzusetzen. Ein Hamas-Anführer, Saleh al-Aruri, gab am Samstag bekannt, dass unter den verbleibenden Geiseln nur Männer seien, die in der Armee gedient hätten und Soldaten waren. Dem israelischen Verteidigungsminister Joav Galant zufolge befinden sich jedoch noch 15 Frauen und zwei Kinder in der Gewalt der Hamas.

In der letzten Woche einigten sich Israel und die Hamas unter Vermittlung von Katars, Ägyptens und der USA erstmals auf eine Feuerpause, die zwei Mal kurz verlängert wurde. In diesem Zeitraum ließ die Hamas 105 Geiseln frei, darunter 14 Deutsche, und Israel ließ im Gegenzug 240 palästinensische Häftlinge frei. Die israelische Armee informierte am Wochenende sechs israelische Familien von Geiseln darüber, dass ihre Angehörigen nicht mehr am Leben seien.

Macron: Zerstörung der Hamas führt zu zehn Jahren Krieg

17.10 Uhr: Der französische Präsident Emmanuel Macron hat Israels Ziel, die islamistische Hamas vollständig zu vernichten, in Frage gestellt. „Die vollständige Vernichtung der Hamas, was soll das sein? Glaubt irgendjemand, dass das machbar ist? Wenn ja, wird der Konflikt zehn Jahre dauern“, sagte Macron am Samstag bei einer Pressekonferenz am Rande der Weltklimakonferenz in Dubai. Er forderte Israel auf, sein Kriegsziel präzise zu definieren.

Macron kritisierte auch die fortgesetzten Luftangriffe im Gazastreifen: “Der angemessene Kampf gegen den Terrorismus ist nicht die durchgängige und permanente Bombardierung.” Er erneuerte seine Forderung nach einer sofortigen Feuerpause.

Israel bestätigt Pläne für eine Pufferzone im Gaza-Streifen

16.32 Uhr: Israel plant nach dem Gaza-Konflikt die Einrichtung einer Pufferzone im Grenzgebiet zum Gazastreifen. Der Sicherheitsberater der israelischen Regierung, Mark Regev, erklärte vor Journalisten in Tel Aviv: „Israel wird eine Sicherheitszone benötigen.“ Er nannte keine genaueren Einzelheiten zu der geplanten Sicherheitszone. Es wird jedoch angenommen, dass diese auf Kosten des Gazastreifens realisiert werden könnte.

Regev betonte, dass Israel kein Interesse daran habe, den Gazastreifen erneut zu besetzen oder dauerhaft zu kontrollieren. Gleichzeitig unterstrich er, dass Israel nach dem Konflikt die Kontrolle über die Sicherheit des Küstenstreifens aufrechterhalten müsse. Das Ziel sei es, nach 16 Jahren die Herrschaft der Hamas im Gazastreifen zu beenden und die militärischen Fähigkeiten der Terrororganisation zu zerschlagen. Man wolle „eine neue Realität im Gazastreifen schaffen, so dass israelische Zivilisten nicht mehr in ständiger Angst vor der Hamas leben müssen, in der Furcht, dass sie die Grenze überqueren und ihre Kinder ermorden“. Regev räumte ein, dass die Hamas bei weitem noch nicht besiegt sei. „Sie feuern immer noch Raketen auf Israel und kontrollieren immer noch große Teile des Gazastreifens“, sagte er. Israel habe noch “eine Menge Arbeit vor sich”.

Erneute Auseinandersetzungen an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon

16.21 Uhr: Seit dem Ende der Feuerpause im Gaza-Konflikt häufen sich erneut die Angriffe an der Grenze zwischen Israel und dem Libanon. Das israelische Militär teilte am Samstagnachmittag mit…mit, die „terroristische Infrastruktur der Hisbollah“ im Libanon mit Flugzeugen, Mörsern und Artillerie angegriffen zu haben. Zusätzlich wurden mehrere Angriffe auf Militärposten registriert. Die Orte, aus denen der Beschuss kam, wurden demnach attackiert. Zuvor hatte das Militär erklärt, auf Beschuss aus dem Libanon mit Artilleriefeuer reagiert zu haben.

Die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon beanspruchte mehrere Angriffe auf israelisches Gebiet für sich. Am Vormittag wurde unter anderem ein Artilleriebunker im Grenzgebiet mit Raketen attackiert, teilte die Schiitenorganisation mit. Als Reaktion auf einen Angriff vom Vortag habe die Miliz außerdem mit „entsprechenden Waffen“ auf israelische Streitkräfte geschossen.

Auch am Vortag kam es an der Grenze zwischen den beiden Ländern erneut zu Gefechten. Dabei griff die Hisbollah nach eigenen Angaben mehrfach israelische Stellungen nahe der Grenze an. Bei einem Gegenangriff Israels wurden laut libanesischen Sicherheitskreisen ein Mitglied der Hisbollah und dessen Mutter getötet. Das israelische Militär hatte mitgeteilt, eine „Terrorzelle“ im Libanon angegriffen zu haben. Seit Beginn des Gaza-Kriegs kam es auch an Israels Nordgrenze immer wieder zu Angriffen mit Toten.

Hamas-Behörde: 200 Tote seit Ende der Kampfpause im Gazastreifen

Samstag, 2. Dezember, 14.50 Uhr: Laut der von der islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde sind seit dem Ende der Feuerpause im Gazastreifen etwa 200 Menschen bei israelischen Angriffen getötet worden. Des Weiteren wurden 589 Menschen verletzt, teilte ein Sprecher der Behörde am Samstag mit. Die Zahlen waren vorerst unabhängig nicht zu überprüfen.

Am Freitagmorgen lief eine einwöchige Kampfpause zwischen Israel und der Terrororganisation Hamas aus. Nach Angaben der israelischen Armee wurden seitdem 400 Ziele in dem abgeriegelten Gebiet angegriffen. Gleichzeitig wurden aus dem Gazastreifen Dutzende Raketen auf israelische Ortschaften abgefeuert.

Nach Ende der Feuerpause keine Hilfslieferungen mehr in Gaza angekommen

20.38 Uhr: Zufolge offizieller Angaben sind seit Auslaufen der Feuerpause im Gaza-Krieg keine Hilfslieferungen über den Grenzübergang Rafah im abgeriegelten Küstenstreifen angekommen. Dies wurde von dem palästinensischen Sprecher des Grenzübergangs zwischen dem Gazastreifen und Ägypten der Deutschen Presse-Agentur am Freitag bestätigt. Quellen aus Ägypten erwähnten, dass Ägypten bereit sei, Hilfe zu leisten, jedoch aufgrund der israelischen Bombenangriffe im Gazastreifen sei dies nicht möglich. Aus Israel gab es zunächst keine Reaktion bezüglich der Hilfslieferungen.

Die vereinbarte Feuerpause zwischen Israel und der islamistischen Hamas lief am Freitagmorgen ohne die erhoffte Verlängerung aus. Die Kampfhandlungen wurden wieder aufgenommen. Die Feuerpause wurde auch genutzt, um dringend benötigte humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu bringen.

Israel: Noch 137 Geiseln im Gazastreifen festgehalten

15.10 Uhr: Ein israelischer Regierungssprecher gab an, dass noch 137 Geiseln im Gazastreifen festgehalten werden. Diese umfassen 115 Männer, 20 Frauen sowie zwei Kinder, sagte Eylon Levy am Freitagnachmittag. Darunter zählt die israelische Regierung auch eine Frau und ihre beiden kleinen Söhne, die von der islamistischen Hamas vor wenigen Tagen als getötet angegeben wurden. Laut einem Militärsprecher ist ihr Tod jedoch nicht bestätigt. Die Hamas hatte behauptet, sie seien bei israelischen Angriffen getötet worden – die israelische Armee erklärte daraufhin, die Angaben auf ihre Glaubwürdigkeit zu prüfen.

Laut Levy gehören zu den Geiseln 126 Israelis sowie 11 Ausländer.es handelt sich also um acht Thailänder und jeweils einen Staatsbürger aus Nepal und Tansania. Darüber hinaus besitzt eine Geisel die französische und die mexikanische Staatsbürgerschaft. Gemäß den Aussagen der Familien besitzen acht israelische Geiseln auch den deutschen Pass.

Nach Levy sind sieben Personen seit dem Massaker der Hamas am 7. Oktober weiterhin als vermisst gemeldet. Eine große Anzahl von Terroristen der Hamas sowie anderer Gruppierungen überfielen Israel und verübten ein Massaker im Grenzgebiet. Rund 1200 Menschen wurden getötet, wobei der Großteil Zivilisten waren. Auch acht Wochen später dauert die Identifikation aller Leichen noch an. Etwa 240 Menschen wurden an jenem Tag in den Gazastreifen verschleppt. In der vergangenen Woche wurden während einer Feuerpause zwischen Israel und der Hamas 105 Geiseln freigelassen. Im Gegenzug befreite Israel 240 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen.

Alle Aktualisierungen zum Angriffskrieg in Israel können Sie auf den nächsten Seiten lesen.

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