Tuesday, April 16, 2024
Google search engine
HomeNewsEU-Politik: There is a crucial element missing in Europe's new climate target

EU-Politik: There is a crucial element missing in Europe’s new climate target

EU-Politik: In Europas neuem Klimaziel fehlt ein entscheidendes Detail

  • E-Mail

  • Teilen




  • Mehr
  • Twitter



  • Drucken



  • Fehler melden


    Sie haben einen Fehler gefunden?

    Bitte markieren Sie die entsprechenden Wörter im Text. Mit nur zwei Klicks melden Sie den Fehler der Redaktion.

    In der Pflanze steckt keine Gentechnik

    Aber keine Sorge:
    Gentechnish verändert

    sind die

Dienstag, 06.02.2024, 17:15

Mit einer EU-Erweiterung könnte der Kohleverbrauch der Staatengemeinschaft stark steigen. Doch bei der Festlegung des Klimaziels 2040 bleiben die Bewerberländer bisher außen vor. Die Böll-Stiftung warnt deshalb vor dem Einfluss von China und Russland. Von Manuel Berkel.

Wenn die Kommission am Dienstag ihren Vorschlag für ein neues Klimaziel verkündet, wird ausgerechnet die Zukunft Europas wohl keine Erwähnung finden. Bis 2040 sollen die Mitgliedstaaten voraussichtlich 90 Prozent ihrer Treibhausgase einsparen. Alle Mitgliedstaaten?

ZehnCountries in the East and Southeast of the continent want to join the EU27, and at least the countries in the Western Balkans have a good chance of being able to celebrate this event in the 2030s. However, indirectly, the Commission itself admits that it has not involved the candidate countries in the most important initiative of its future climate policy.

A Commission official refers to the public consultation that the authority conducted last year: “No position papers were received from the accession candidates.” The question of enlargement was also not discussed in meetings with interest groups. In doing so, the Commission is, however, taking a very narrow approach.

EU turning a blind eye to the Big Picture

The Commission’s consultations usually involve citizens of the member states, scientists, and especially NGOs and business associations. They are not the format for government negotiations. “Despite some efforts in detail, the EU is turning a blind eye to the Big Picture,” complains Eleonora Allena of the Climate Action Network. “It is missing the opportunity to involve the Western Balkans in setting the 2040 climate goals.” Even in an established format for cooperation with the eastern neighbors, the goals have not been negotiated yet.

Energy Community still working on implementing the 2030 goals

“The Commission and the Member States could also have begun consulting the candidate countries within the framework of the Energy Community, as with the 2030 goals,” says Jörg Mühlenhoff of the Böll Foundation. Unfortunately, this step has not yet been taken. The Energy Community is supposed to help the European Union’s neighbors in adopting their energy and climate laws. All EU candidate countries are contracting parties there – except for Turkey, which has observer status. The Energy Community explains the lack of participation in the 2040 framework by focusing currently on the practical implementation of this goal in the Fit-for-55 package for 2030.

Ambitions higher than in Member States

On paper, the contracting parties want to reduce their emissions by 2030 even more than the EU – according to the Energy Community by 60.9 percent. “However, our analysis has shown that the Western Balkan countries are far from even achieving their 2030 goals,” says Allena. The accession will become a shared problem with the high share of fossil energy in many future EU states.

Coal consumption would nearly double upon accession

“Their strong reliance on coal-fired power plants could make it particularly difficult for Serbia and Bosnia and Herzegovina to reduce their emissions by 90 percent by 2040,” says Mühlenhoff.größer als auf dem Westbalkan ist der Kohleverbrauch basierend auf Daten der Internationalen Energieagentur (IEA) in der Ukraine und besonders in der Türkei. Falls alle zehn Bewerberländer der EU beitreten, würde der Kohleverbrauch der Staatengemeinschaft nach dem Stand von 2021 um etwa 46 Prozent ansteigen. 

Sollten diese Länder ihre Energieversorgung nicht auf die EU-Ziele ausrichten, drohen bei einem Beitritt hohe Kosten durch den Emissionshandel. Dies bedeutet für die Kommission und die EU-Staaten, dass sie die Bewerberländer besser unterstützen müssen – finanziell und auch personell.

FOCUS online Earth beschäftigt sich mit der Klimakrise und ihrer Bewältigung.

Faktenbasiert. Wissenschaftlich fundiert. Konstruktiv.
Jede Woche als Newsletter.

* Pflichtfelder durch * gekennzeichnet

Behörden auf dem Westbalkan sind überlastet

“Die moldawischen Behörden profitieren bereits von der allmählich zunehmenden Unterstützung der EU in der Energie- und Klimagesetzgebung“, erläutert ein Sprecher der Delegation von Moldau in Brüssel. „Sie sind jedoch bei der Umsetzung auf zusätzliche technische und fachliche Hilfe der EU angewiesen.“ Eine Überlastung der Regierungsapparate in den Westbalkanstaaten wird auch von Lea Fanku, Mitarbeiterin der albanischen Delegation, in einem Gastbeitrag für das European Council on Foreign Relations betont.

NGOs halten den üblichen Topf für Beitrittskandidaten – das Instrument für Heranführungshilfe (IPA) – finanziell für unzureichend. Das Thema müsse bei den Verhandlungen zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen berücksichtigt werden, sagt Allena. Schon jetzt könne die EU den Just Transition Fund, die Aufbau- und Resilienzfazilität sowie REPowerEU für die Bewerber öffnen, berichtet die Böll-Stiftung.

Böll-Stiftung warnt vor Gegenreaktion

“Es ist wichtig, jetzt zu handeln, denn es könnten Gegenreaktionen der nationalen Regierungen erfolgen“, warnt Mühlenhoff. „Einzelne Bewerberländer könnten an ihren fossilen Energieunternehmen festhalten, möglicherweise unterstützt von Energiekonzernen aus China und Russland.”

Bisher hat die Kommission jedoch auch ihre Gründe, weshalb sie die Finanzhilfen nicht noch stärker ausweitet. Die jüngsten Vorgaben aus dem neuen Wachstumsplan für den Westbalkan sind stärker als bisher von Fortschritten bei der Rechtsstaatlichkeit abhängig, so Fanku.

Gerade die großen EU-Bewerberländer haben kürzlich jedoch zukunftsweisende Maßnahmen angekündigt. Die Türkei plant, 2026 einen Emissionshandel einzuführen, berichtet Germany Trade & Invest. Ende Januar hat die ukrainische Regierung eine Pilotphase ihres Zertifikatehandels schon für 2025 zugesagt. Selbst während des Krieges könne man die Industrie in die Lage versetzen, zu verstehen, wie dieser Markt funktioniert, sagte Umweltminister Ruslan Strilets.

RELATED ARTICLES

LEAVE A REPLY

Please enter your comment!
Please enter your name here

- Advertisment -
Google search engine

Most Popular

Recent Comments