Monday, April 15, 2024
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Kolumne von Susanne Nickel: Falls 11 Prozent zusätzlicher Bezahlung nicht ausreichen, hat Deutschland wirklich eine Angelegenheit

Kolumne von Susanne Nickel: Falls 11 Prozent zusätzlicher Bezahlung nicht ausreichen, hat Deutschland wirklich eine Angelegenheit


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    In der Pflanze steckt keine Gentechnik

    Aber keine Sorge:
    Gentechnish verändert

    sind die

Nach der IG Metall fordert momentan auch die Gewerkschaft der Lokführer eine 4-Tage-Woche und kündigt Warnstreiks an. Susanne Nickel betrachtet das als Populismus. In Deutschland wird nicht zu viel gearbeitet, sondern zu wenig, äußert die Arbeits-Expertin.



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Bei der Forderung von GDL-Chef Claus Weselsky nach einer 4-Tage-Woche für die Lokführer der Deutschen Bahn dachte ich zuerst, dass es sich um einen Scherz handelt. Hat nicht erst kürzlich auch der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) dasselbe verlangt? Und die IG-Metall? Erlebe ich hier gerade ein Déjà-vu?

Spätestens als die GDL trotz Arbeitgeberangeboten von 11 Prozent mehr Gehalt Warnstreiks angekündigt hat, wurde mir schmerzlich bewusst, dass wir uns im Life-Life-Balance-Land Deutschland befinden. Denn die 4-Tage-Woche soll selbstverständlich bei vollem Lohnausgleich stattfinden. Von der einmaligen steuerfreien Inflationsprämie von 3000 Euro und einer monatlichen Lohnerhöhung von 555 Euro für 10.000 Beschäftigte möchte ich an dieser Stelle gar nicht anfangen.

4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich – wir befinden uns nicht bei „Wünsch dir was“

Die 4-Tage-Woche also. Angenehm und verständlich. Das würde ich auch gerne haben. Weniger arbeiten und dennoch das Gleiche verdienen. Aber wir befinden uns nicht bei „Wünsch dir was“, sondern in der harten Realität. Und in dieser herrscht ein enormer Mangel an Fachkräften in beinahe jeder Branche. Unternehmen versuchen verzweifelt, diesen Mangel auszugleichen, indem sie Arbeitskräfte aus dem Ausland rekrutieren oder Mitarbeiter, die bereits in Rente sind, zurückholen.

Wir benötigen also nicht Arbeitskräfte, die weniger arbeiten, sondern Arbeitskräfte, die mehr leisten.

Angesichts dessen stelle ich die Frage, mit welchem Recht die GDL nach der 4-Tage-Woche verlangt? Weil man nur so Interesse am Beruf wecken könnte. Sagt Gewerkschafter Claus Weselsky, der seine letzte Schlacht eingeläutet hat.

Ich halte das für zu kurz gedacht. Für eine griffige Schlagzeile, die die erhoffte Aufmerksamkeit bringt, hinter die aber niemand richtig schaut. Lassen Sie uns mit ein paar Tatsachen aufräumen:

1. Was wollen wir überhaupt erreichen?

Oft werden Äpfel mit Birnen verglichen, wenn es um die angepriesene 4-Tage-Woche geht. Bei der reinen Arbeitszeitverdichtung werden typischerweise 40 Wochenstunden auf vier Tage bei vollem Lohnausgleich reduziert. Wenn Sie denken, 10 Stunden pro Tag zu arbeiten, das wird anstrengend, stimmt! Das bedeutet mehr Arbeit und weniger Flexibilität. Bei dem Modell der Arbeitszeitreduktion mit vollem Lohnausgleich muss die gleiche Arbeit bei 20 Prozent weniger Kapazität erledigt werden, d.h. wir arbeiten bei einer 40 Stunden Woche nur noch vier Tage, bekommen aber für fünf Tage bezahlt. Dabei handelt es sich um eine Gehaltserhöhung von 20 Prozent.

Klingt das gut für Sie? Das wünschen sich auch viele Deutsche. Die Frage ist allein: Wie erreichen wir hier die gleiche Produktivität?

Dann gibt es noch Typ 3, die Arbeitsreduktion ohne Lohnausgleich. Das ist nichts Neues und nennt man seit jeher Teilzeit. Und jeder Mensch hat einen gesetzlichen Anspruch darauf.

Zuletzt gibt es viele Mischformen, um die es meistens geht. Genau so eine Mischform verlangt die GDL: eine Reduktion der Arbeitszeit von 38 auf 35 Stunden pro Woche kombiniert mit einer Arbeitsverdichtung für die Angestellten.

Sobre a Colunista

Susanne Nickel é advogada, mediadora de negócios e especialista em trabalho e mudança. Ela adquiriu experiência em sua longa carreira como gerente e consultora em empresas e corporações tanto nacionais quanto internacionais. Ela passou muitos anos entrando e saindo de quase todos os 30 principais empresas listadas na DAX. Em sua coluna, Susanne Nickel escreve sobre processos de mudança na sociedade e a transformação no ambiente de trabalho.

2. Ao falar muito, não esqueça de agir

Quando comparamos os diversos tipos de semana de trabalho de 4 dias, fica claro que, em um cenário de compressão da jornada de trabalho combinado com a redução de horas, a produção é prejudicada. A questão é: como podemos aumentar a produção em menos tempo para manter a produção?

E aqui está o ponto crucial que ninguém gosta de mencionar. Isso só é possível aumentando a efetividade e a eficiência. Como poderíamos alcançar isso?

Muitas pequenas empresas de colarinho branco que praticam a semana de trabalho de 4 dias mostram a resposta: isso só é viável com uma mudança cultural. Otimização de processos, melhoria na colaboração, redução de reuniões e muito mais. Enquanto as pequenas empresas podem se adaptar rapidamente como lanchas, a situação é diferente para grandes navios petroleiros. No gerenciamento de mudanças, levamos cerca de sete anos para uma mudança desse tipo, se realmente queremos que as ações sigam as palavras.

O livro de Susanne Nickel (Anúncio):

Desvendando o Código da Mudança! Moldando o futuro com facilidade

3. Onde está a Sustentabilidade?

O argumento de que se atrai novos funcionários prometendo horários de trabalho mais curtos pode ser válido, mas não é sustentável se a cultura empresarial não mudar positivamente também.

Uma vez acostumados com o trabalho em horário menor, o efeito de marketing desaparece rapidamente. E quem garante que os novos funcionários atraídos também permanecerão nesta empresa e não mudarão para outra depois de poucos meses, porque ela oferece uma oferta melhor. Por exemplo, uma semana de trabalho de três dias com o dobro de salário?!

Hier ist klarem, dass ich in einen aufgeheizten Zustand gerate. Und dies hat einen spezifischen Anlass: Studien belegen, dass Angestellte in Deutschland bereits seit einer beträchtlichen Zeitspanne weniger aktiv sind. So ist gemäß des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) die Arbeitszeit pro Erwerbstätigen in Deutschland in den letzten Jahren rückläufig. Im Jahr 2012 belief sich die durchschnittliche Arbeitszeit pro erwerbstätiger Person auf 1408 Stunden, während es 2022 nur noch 1340 Stunden waren.

Sehr geehrter Claus Weselsky, seien Sie darauf bedacht, dass Sie sich nicht an den geschärften Klingen schneiden

Und nicht nur das: Auch im internationalen Vergleich sind wir Schlusslicht, was die Arbeitszeiten betrifft. Gemäß einer neuen Untersuchung ist die in Deutschland verbrachte Zeit für Arbeit die kürzeste in keinem anderen EU-Land – außer in Luxemburg.

Somit ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis uns die 4-Tage-Woche zum Verhängnis wird. Denn die Arbeit muss schließlich auch erledigt werden.

Meines Erachtens ist Claus Weselsky sich dieser Tatsache ebenfalls bewusst. Doch es scheint ihm offenbar gleichgültig zu sein, da er seinen jüngsten Arbeitskampf mit großem Getöse abschließen will. Sein Vermächtnis scheint ihm wichtiger zu sein als der Erhalt der deutschen Wirtschaft.

In einem kürzlich geführten Interview äußerte er, dass die Klingen gewetzt seien. Dass eine derartige Formulierung angesichts von zwei grausamen Kriegen in der Welt geschmacklos ist, ist eine Sache. Doch das andere ist das verheerende Signal für den Standort Deutschland. Denn wenn eine Lohnerhöhung von 11 Prozent nicht mehr ausreicht, haben wir alle ein Problem.

Sehr geehrter baldiger Rentner Claus Weselsky, passen Sie darauf auf, dass Sie sich nicht an den geschärften Klingen schneiden!

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