Monday, April 15, 2024
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Krieg im Nahen Osten: Truppen aus Israel geraten in Hamas-Falle – neun Tote, einschließlich zwei Führer

Falle der Hamas: Neun Soldaten aus Israel tot, darunter zwei Führer

16.13 Uhr: Gemäß IDF fielen bei einem der tödlichsten Gefechte seit Beginn der Bodenoffensive neun Soldaten der isarelischen Armee einem Hinterhalt in Shejaiya, einem Stadtteil im Norden Gazas, zum Opfer.

Laut der Zeitung "Times of Israel" gehören dazu zwei hochrangige Führungskräfte, nämlich Oberst Itzhak Ben Basat (44) und Oberstleutnant Tomer Grinberg (35). Basat ist der höchstrangige israelische Soldat, der bislang gefallen ist.

Die von den beiden Offizieren befehligten Truppen durchkämmten Gebäude, in denen die Hamas eine Falle vorbereitet hatte. Nachdem Sprengfallen ausgelöst wurden und explodierten, eröffneten die Terroristen das Feuer und töteten vier Soldaten. Nachrückende Einheiten wurden dann aus den Gebäuden beschossen und mit Granaten beworfen.

Der Stadtteil Shejaiya gilt als eine der am stärksten befestigten Hochburgen der Hamas im nördlichen Gazastreifen. Das israelische Militär geht jedoch davon aus, dass die Kommandogewalt des Shejaiya-Bataillons der Hamas weitgehend unterbrochen ist und die Terrorgruppe mit weniger Organisation und kleineren Gruppen von Terroristen operiert.

Damit steigt die Zahl der gefallenen Israelis seit Beginn der Bodenoffensive auf 115. Informationen über die Anzahl der getöteten Hamas-Kämpfer bei dem Gefecht liegen noch nicht vor. Die Hamas hat sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert.

US-Medien: Israel testet Flutung von Hamas-Tunneln im Gazastreifen

03.43 Uhr: Laut Berichten von US-Medien testen die israelischen Streitkräfte die Flutung der Tunnel der islamistischen Hamas im Gazastreifen. Es wird Meerwasser in einige Tunnel gepumpt, um herauszufinden, ob sich die Methode zur großflächigen Zerstörung des unterirdischen Systems eignet, berichtete der US-Fernsehsender CNN am Dienstag (Ortszeit) unter Berufung auf einen mit der Angelegenheit betrauten US-Beamten.

Auch die US-Zeitung „The Wall Street Journal“ berichtete über den Testlauf. Israel informierte die USA, dass nur Tunnel geflutet würden, in denen keine Geiseln vermutet würden. Der Nationale Sicherheitsrat der USA und die israelischen Streitkräfte äußerten sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur zunächst nicht zu den Berichten.

Bei einer Pressekonferenz wurde US-Präsident Joe Biden am Dienstag zu den Flutungen befragt. Er antwortete: „Es ist sehr schwierig, was die Flutung der Tunnel angeht: Es wird behauptet, dass es ganz sicher keine Geiseln in diesen Tunneln gibt. Aber das weiß ich nicht mit Sicherheit.“ Dann fügte er hinzu: „Was ich sicher weiß: Jeder Tod von Zivilisten ist eine absolute Tragödie.“

Israels Generalstabschef Herzi Halevi bezeichnete die Überlegung, das ausgedehnte Tunnelsystem mit Meerwasser zu fluten, zuletzt als gute Idee. Unter dem Gazastreifen hat die Hamas ein weit verzweigtes Tunnelsystem angelegt, das auf etwa 500 Kilometer Länge geschätzt wird. Die israelische Armee geht jedoch davon aus, dass auch viele der noch 135 in Israel entführten Geiseln in den Tunneln festgehalten werden.

Biden wirft Israel „willkürliche“ Bombardierungen des Gazastreifens vor

Mittwoch, 13. Dezember, 00.24 Uhr: US-Präsident Joe Biden hat Israel vorgeworfen, „willkürliche“ Bombardierungen des Gazastreifens durchzuführen – undMinisterpräsident Benjamin Netanjahu wurde die Bereitschaft zur Annahme einer Zweistaatenlösung abgesprochen. Bei einer Wahlkampfveranstaltung in Washington äußerte Biden am Dienstag, dass nach dem Angriff der islamistischen Palästinenserorganisation Hamas vom 7. Oktober „der Großteil der Welt“ hinter Israel gestanden habe.

Der US-Präsident äußerte weiter, dass Israel dabei sei, die Unterstützung durch die willkürlichen Bombardements zu verlieren. Dies waren die bislang schärfsten Aussagen Bidens in Richtung Israel seit Beginn des Kriegs vor etwas mehr als zwei Monaten. Die USA sind traditionell ein enger Verbündeter Israels. Jedoch wächst die Kritik am Vorgehen der israelischen Streitkräfte im Gazastreifen bei Bidens Demokraten.

Biden merkte außerdem an, dass die Regierung von Netanjahu die Zweistaatenlösung nicht anstrebt. Er betonte, dass dies die konservativste Regierung in der Geschichte Israels sei. Biden rief Netanjahu dazu auf, seine Einstellung zur Zweistaatenlösung zu „ändern“.

UN-Vollversammlung fordert per Resolution einen Waffenstillstand in Gaza

22.38 Uhr: Die UN-Vollversammlung hat eine Resolution für einen sofortigen humanitären Waffenstillstand im Gazastreifen verabschiedet. Das von Ägypten eingebrachte Dokument erhielt am Dienstag in New York eine notwendige Zweidrittelmehrheit. 152 Länder stimmten dafür, 10 dagegen. 23 Länder enthielten sich, darunter auch Deutschland.

Das Auswärtige Amt äußerte, dass die Resolution Deutschland vor eine schwierige Entscheidung gestellt habe. „Wir wollen das unerträgliche Leid der Menschen beenden – in Israel und in Gaza“. Die Resolution fordere einen „pauschalen Waffenstillstand, sagt aber nicht, warum Israel gezwungen ist, sich zu verteidigen: Weil die Hamas Israel am 7.10. barbarisch angegriffen hat. Und weil die Hamas Israel weiterhin vernichten will.“ Deshalb konnte Deutschland dem nicht zustimmen, jedoch konnte man auch nicht dagegen stimmen, da man sich für das Ende des Leidens der Palästinenser einsetzen wolle.  

Biden drängt Netanjahu zur Veränderung

20.18 Uhr: US-Präsident Joe Biden mahnte Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu zur Veränderung. „Ich denke, er muss sich ändern, und mit dieser Regierung, dieser Regierung in Israel, wird es ihm sehr schwer gemacht, sich zu bewegen“, sagte Biden bei einer Wahlkampfveranstaltung in Washington laut mitreisender Presse. Die Regierung Netanjahus sei die „konservativste Regierung in der Geschichte Israels“. Sie wolle keine Zweistaatenlösung. Israel beginne, in der ganzen Welt an Unterstützung zu verlieren, sagte Biden. Netanjahu müsse die israelische Regierung stärken und verändern, um eine langfristige Lösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt zu finden.

Israels Armee: Weitere Geisel-Leichen im Gazastreifen gefunden

18.37 Uhr: Laut Israels Militär wurden nach eigenen Angaben die Leichen zweier weiterer im Gazastreifen entführter Personen geborgen. Ihre Leichen wurden nach Israel zurückgebracht und identifiziert, teilte die Armee am Dienstag mit. Dabei handelt es sich um eine 27-jährige Frau, die beim Hamas-Massaker auf dem Supernova-Festival entführt wurde, sowie einen 36-jährigen Offizier der israelischen Armee. Auch er wurde am 7. Oktober in den Gazastreifen verschleppt. Die Familien der beiden wurden am Dienstag informiert. Die Armee machte keine Angaben zur Todesursache.

Bei den Einsätzen zur Bergung der Leichen wurde auch der Sohn von Ex-Generalstabschef Gadi Eisenkot getötet. Eisenkot ist Mitglied von Israels Kriegskabinett. Der Tod seines 25-jährigen Sohns wurde in der vergangenen Woche von Israels Armee bekannt gegeben.

Die Armee gab die ZahlThe number of people still held in the Gaza Strip currently stands at 138. It is unclear whether the hostages reported as deceased are included in this count. Israeli soldiers have already recovered several bodies in the Gaza Strip since the beginning of the Gaza war.

Netanyahu: Disagreement between Israel and the USA regarding the future of the Gaza Strip

5:49 PM: According to Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, Israel and the USA do not agree on how the future of the Gaza Strip should look after the war ends. “Gaza will not be either Hamastan or Fatahstan,” said Netanyahu on Tuesday, according to his office. The USA wants the Palestinian Authority, which is dominated by the Fatah-led Palestinian organization and ruling in the West Bank, to regain control of the Gaza Strip. Israel is against this. Hamas forcibly expelled the Palestinian Authority from the coastal strip in 2007.

Netanyahu hopes for an agreement between Israel and the USA for the “day after Hamas”. However, Israel’s Prime Minister does not want forces supporting terrorism to rule in the Gaza Strip in the future. Some representatives of the Fatah party expressed understanding for the Hamas massacre in Israel on October 7. Palestinian Prime Minister Mohammed Shtaje recently stated in an interview with the Bloomberg news agency that in his preferred scenario, Hamas would be a junior partner of the Palestinian Authority in the Gaza Strip after the war ends.

US President Biden pledges further support to Israel

7:29 AM: US President Joe Biden has pledged further support to Israel in the fight against Hamas terrorists. “As I said after the attack (on October 7), my commitment to the security of the Jewish people is unshakeable,” Biden said on Monday evening at a reception for the Jewish festival of Chanukah at the White House in Washington in front of around 800 guests.

“We will continue to support Israel militarily until they get rid of Hamas, but we must be cautious, they (the Israelis) must be cautious,” Biden said. “Public opinion worldwide can change overnight, and we cannot allow that.”

According to the White House, Biden emphasized that the USA is tirelessly advocating for the safe return of the hostages. “And I will not stop until we have brought every one of them home.” He is also working to secure more “humanitarian aid for innocent Palestinian civilians”.

Biden criticized global antisemitism: “There is a wave of antisemitism in America and around the world. Disgusting.” He added, “There is no place for hate in America.” Regarding his relationship with Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, the US President said that Netanyahu has an old photo of Biden on his desk – back when he was a 32-year-old senator. On the back of the photo, he wrote, “Bibi, I love you, but I disagree with everything you say.” And that’s still the case today.

The Chanukah festival commemorates the rededication of the Second Temple in Jerusalem following a rebellion against the Greeks in 164 BC and the “miracle of light” of an eight-day burning lamp. It lasts until the 15th this year.

Read all the developments regarding the Israeli attack war on the following pages.

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