Monday, April 22, 2024
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Maritime Sicherheit: EU plant Seemission zur Bekämpfung von Huthi-Angriffen auf Handelsschiffe

Die Europäische Union befindet sich in der Endphase der Vorbereitung einer Seemission ins Rote Meer. Das Hauptziel der Mission ist es, den Schutz von Handelsschiffen, die Angriffen von Huthi-Rebellen aus dem Jemen ausgesetzt sind, zu gewährleisten. Gemäß den Aussagen von Josep Borrell, dem Außenbeauftragten der EU gegenüber „AP“, soll die Mission innerhalb von drei Wochen starten. Sieben EU-Länder haben bereits signalisiert, dass sie bereit sind, Schiffe oder Flugzeuge zur Verfügung zu stellen. Belgien hat die Entsendung einer Fregatte zugesichert und auch Deutschland könnte ein Schiff bereitstellen.

EU-Mission: „Verhindern, nicht angreifen“

Die Huthi-Rebellen führen seit dem Ausbruch des Konflikts zwischen Israel und der Hamas im Oktober einen fortwährenden Feldzug mittels Drohnen- und Raketenangriffen auf Handelsschiffe durch. Diese Aktionen haben erhebliche Auswirkungen auf den globalen Handel und führen zu dramatischen Preisanstiegen. Laut Borrell wird die EU-Mission jedoch keinesfalls militärische Angriffe durchführen. „Unser Ziel ist es, die Schiffe zu schützen und Angriffe abzuwehren. Wir werden in keiner Weise gegen die Huthis vorgehen. Wir wollen lediglich die Angriffe der Huthis verhindern“, so Borrell im Gespräch mit „AP“.

Am Mittwoch werden die Verteidigungsminister der EU entscheiden, welches Mitgliedsland die Leitung der Seemission übernehmen wird. Frankreich, Griechenland und Italien befinden sich in der engeren Auswahl. Auch der Standort des Hauptquartiers der Mission steht zur Diskussion.

Unterstützung von Unternehmen gegen hohe Kosten gefordert

Borrell berichtete „AP“ auch, dass Unternehmen die EU um Unterstützung gebeten haben. „Viele europäische Firmen haben uns gebeten, dies zu tun, weil ihr Geschäftsmodell stark unter den hohen Kosten und der Notwendigkeit leidet, um Südafrika herumzufahren“, erklärte Borrell. „Dies beeinflusst die Preise und die Inflation. Daher ist es für uns selbstverständlich, dieses Risiko zu vermeiden.“

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