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Putin’s portrait: The political rise of Vladimir Putin

The journey of a man who would shape Russia for decades began in the streets of Leningrad, now St. Petersburg. Vladimir Vladimirovich Putin, born on October 7, 1952, grew up in a working-class family and ascended to the highest levels of political power. However, his path to the top was as unique as it was controversial.

Vladimir Putin: Childhood and Education

Wladimir Putin is the third child of factory workers Maria Iwanowna and Wladimir Spiridonowitsch, as reported by “Merkur”. The latter was a supporter of the Communist Party. The family lived in impoverished conditions in a communist commune. Marked by the early deaths of his brothers, young Putin learned to assert himself in confrontations early on – a resilience that would shape his life thereafter.

Putin’s educational path, which led him to study law at Leningrad University, led to a loyal membership in the Communist Party and later to a career in the Soviet secret service KGB. From 1985 to 1990, he worked in the foreign department of the secret service in Dresden, until he returned to St. Petersburg after the dissolution of the GDR. There, he obtained a doctorate in economics in 1997 – albeit under numerous allegations of plagiarism and fraud.

Putin’s Political Ascent

After the fall of the Soviet Union, Putin began his political career, supported by his former professor Anatolij Sobtschak, who was elected mayor of St. Petersburg in 1991. As deputy mayor, later in the presidential administration under Boris Yeltsin, and finally as director of the FSB secret service, he solidified his influence. In 1999, he was appointed prime minister, positioning him not only as Yeltsin’s direct successor, but also as the second most powerful man in Russia.

During this time, the Second Chechen War took place. After terrorist attacks in the Moscow city center, Putin publicly declared war on the Chechen terrorists. When Yeltsin unexpectedly resigned on December 31, 1999, Putin overnight became the acting president, which was welcomed by the Russian population. Thanks to his tough stance in the Chechnya war, he gained in popularity, leading him to win the presidential election in March 2000 with 52.9% of the votes.

Summarized political career of Putin

  • Studied law at Leningrad University
  • Member of the Communist Party of the Soviet Union (CPSU)
  • 1985-1990: Foreign department of the Soviet secret service (KGB) in Dresden
  • 1997: Doctorate at St. Petersburg University
  • 1990: Advisor to the Mayor of St. Petersburg
  • 1994: Deputy Mayor of St. Petersburg
  • 1998: Head of the FSB secret service
  • March 1999: Prime Minister of Russia
  • December 1999: Assumed the presidency from Boris Yeltsin
  • March 2000: Official victory in the Russian presidential election
  • 2000-2008: President of Russia
  • 2008-2012: Support to the president, his confidant Dmitry Medvedev
  • Since 2012: President of Russia

Presidential terms: Power at any cost?

Putin’s governing strategy as president is characterized by authoritarian nationalism. During his tenure, he carefully ensured to strengthen and secure his powers for the future, as seen in the 2004 regulation, which allowed him to propose governors from then on,

anstatt diese unmittelbar zu wählen. Seine Absicht war auch darauf gerichtet, die Zentralregierung in Moskau zu stärken, da die Regionen Russlands in den vergangenen Jahren immer mehr Autonomie gewonnen hatten.

Nachdem er von 2008 bis 2012 sein enges Vertrauen, dem Gazprom-Aufsichtsratsvorsitzenden Dmitri Medwedew, das Feld überlassen hatte, wurde Putin 2012 in seine dritte Amtsperiode als Staatspräsident gewählt. Im März 2014 besetzte Russland die ukrainische Halbinsel Krim und verkündete später, dass sie der Russischen Föderation beigetreten sei.

Die Annektierung der Krim löste eine große internationale Empörung aus. Putin wurde beschuldigt, gegen das Völkerrecht gehandelt zu haben, und Russland wurde vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama aus der G8 ausgeschlossen. Die EU reagierte mit scharfen Sanktionen, die sich am fallenden Kurs des Rubel bemerkbar machten. Putin wies daraufhin dem westlichen Ausland die Schuld zu.

Trotzdem wurde Putin 2018 mit 76,6 Prozent der Stimmen erneut zum Präsidenten gewählt. Im März 2020 wurde ein Gesetz verabschiedet, das alle bisherigen Amtszeiten der russischen Präsidenten zurücksetzte und Putins weiteres Festhalten an der Macht gewährleistet.

Kontroversen und Kritik

Putins Amtszeit ist überschattet von Menschenrechtsverletzungen, Einschränkungen der Pressefreiheit und der Unterdrückung von oppositionellen Kräften. Insbesondere die Verhaftung des prominenten Oppositionellen Alexej Nawalny und die Verabschiedung homophober Gesetze sorgten international für Kritik. Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International und Reporter ohne Grenzen dokumentieren die zunehmende Gefahr für Aktivisten und Journalisten in Russland.

Putin und Russlands Angriffskrieg auf die Ukraine

Die Annektierung der Krim und der Konflikt in der Ostukraine mündeten am 24. Februar 2022 in einer umfassenden militärischen Auseinandersetzung. Russische Truppen überfielen ukrainisches Gebiet entlang der gesamten Landesgrenze. Putins Strategie eines schnellen militärischen Sieges und die damit verbundene Absetzung der Regierung um den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj scheiterte jedoch. Die russische Invasion löste weltweit Empörung aus. Die wirtschaftlichen und politischen Sanktionen gegen Russland verstärkten sich und isolierten das Land zunehmend auf internationaler Ebene.

Töchter, Ex-Frau und Freundin: Putins Privatleben

Wladimir Putin war von 1983 bis 2014 mit der Linguistin Ljudmila Schkrebnewa verheiratet. Als Grund für die Trennung nannte das Paar die Entfremdung durch Putins zeitaufwendiges Amt sowie Schkrebnewas Schwierigkeiten mit dem Leben in der Öffentlichkeit. Die beiden haben zwei gemeinsame Töchter namens Maria und Jekaterina, über die allerdings nur wenig bekannt ist. Gerüchte, dass sie im Ausland – unter anderem in München – studierten, stritt Putin vehement ab. Seinen Aussagen zufolge hätten sie ausschließlich in Russland gelebt.

Ansonsten achtet Putin darauf, dass nur ausgewählte Details aus seinem Privatleben an die Öffentlichkeit gelangen. Ob Judo, Reiten oder halbnackt mit einem Fisch in der Hand – stets inszeniert sich der Staatschef als kraftvoller Naturbursche.

Es wird behauptet, dass Putin derzeit mit der 31 Jahre jüngeren Ex-Turnerin Alina Kabajewa liiert ist, wie „Merkur“ berichtet. Offiziell bestätigt hat der russische Präsident dies jedoch nicht.

Putins politische Zukunft: ein Ausblick

Vor dem Hintergrund der Verfassungsänderungen von 2020 scheint Putins politische Zukunft gesichert. Trotz massiver Proteste, internationaler Kritik und anhaltenden Sanktionen zeigt er sich unbeeindruckt und weist jegliche Schuld von sich. Sein Werdegang, gezeichnet von persönlichem Aufstieg und politischer Härte, spiegelt die Komplexität eines Landes wider, das nach wie vor nach seinem Platz in der globalen Ordnung sucht.

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