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Ukraine-Konflikt – Meinungen und Veränderungen: Ukraine gibt Rückzug aus Marjinka ein, nach Russlands behauptetem Sieg

Oberkommandant der Ukraine akzeptiert Rückzug aus Marjinka

17.01 Uhr: Der oberste Befehlshaber der Ukraine, Walerij Saluschnyj, hat öffentlich bekannt gegeben, dass seine Truppen sich aus der vollständig zerstörten Kleinstadt Marjinka im östlichen Donezk-Gebiet zurückziehen. General Saluschnyj teilte den Journalisten in Kiew mit, dass sich die Streitkräfte im nördlichen Teil befinden und neue Verteidigungslinien außerhalb von Marjinka vorbereitet wurden. Dies erfolgte, nachdem der russische Verteidigungsminister Sergej Schoigu die Eroberung der seit Februar 2022 umkämpften Stadt verkündet hatte.

Saluschnyj äußerte auch, dass es möglich sei, dass die russischen Truppen es schaffen könnten, die nördlich von Donezk gelegene Stadt Awdijiwka in „zwei bis drei Monaten“ zu erobern. Er betonte, dass es nicht erforderlich sei, sich an einer bestimmten Siedlung festzuhalten und eine Inszenierung oder Trauer darüber zu veranstalten. Die Verteidigung werde so lange wie möglich aufrechterhalten, jedoch sei es wichtiger, die Soldaten für eine spätere Rückeroberung aufzusparen.

Die Ukraine verteidigt sich seit mehr als 22 Monaten gegen eine russische Invasion. Nach einer weitgehend missglückten Gegenoffensive der Ukraine haben die russischen Truppen zuletzt vor allem in der Ostukraine die Initiative zurückgewonnen. Fast ein Fünftel des ukrainischen Staatsgebiets, einschließlich der im Jahr 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim, steht unter russischer Kontrolle.

Eine Person getötet und zwei verletzt durch Explosion auf der Krim in Feodossija

Dienstag, 26. Dezember 2023, 08.45 Uhr: Laut den Behörden wurde bei dem ukrainischen Angriff auf den Hafen der Stadt Feodossija auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim eine Person getötet. Der von Moskau eingesetzte Krim-Statthalter Sergej Aksjonow teilte mit, dass es auch zwei Verletzte gab. Sechs Häuser wurden durch die Wucht der Detonation beschädigt, hauptsächlich Fensterscheiben zerbrachen. Bewohner mussten sich in Sicherheit bringen, bei Verwandten, Freunden und Notunterkünften.

Laut den ukrainischen Luftstreitkräften wurde bei dem Angriff in der Nacht zum Dienstag ein Kriegsschiff der russischen Schwarzmeerflotte zerstört. Der Kommandeur der Luftstreitkräfte, Mykola Oleschtschuk, teilte mit, dass das große Landungsschiff „Nowotscherkassk“ mit Marschflugkörpern getroffen wurde. Fotos und Videos von einer heftigen Explosion waren in sozialen Netzwerken zu sehen. Die Echtheit der Aufnahmen und die Angaben von Oleschtschuk konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

In einer nächtlichen Telegrambotschaft bestätigte der Chef der Krim-Republik, Aksjonow, eine „feindliche Attacke“, begleitet von einer Detonation und Feuer in der Region Feodossija. Das Gebiet wurde abgeriegelt und die Menschen wurden aufgerufen, Ruhe zu bewahren. Die von Russland bereits 2014 unter Bruch des Völkerrechts einverleibte Krim wird immer wieder zum Ziel ukrainischer Angriffe, seit Moskau am 24. Februar 2022 seinen Krieg gegen das Nachbarland begonnen hatte.

Selenskyj sendet Weihnachtsgrüße: „Dem Unrecht wird Einhalt geboten“

18.05 Uhr: Am Heiligabend richtete sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj mit einer Weihnachtsbotschaft an seine Landsleute und ermutigte sie angesichts des seit fast zwei Jahren andauernden russischen Angriffskriegs. „Am Ende wird das Dunkle besiegt. Dem Unrecht wird Einhalt geboten“, sagte Selenskyj in einer am Sonntag veröffentlichten Videobotschaft. Er betonte, dass das ganze Land in den Feiertagen zusammenbete, „für unsere Freiheit. Für unseren Sieg. Für unser Ukraine.“

Der Staatschef gedachte all den Familien, die auch in diesem Jahr ohne ihre Ehemänner,

It is essential to honor sons and fathers who are fighting in the army. He expressed gratitude to all Ukrainian soldiers spending Christmas in the trenches on the front lines. “All our warriors of light, the guardian angels of Ukraine. (…) Those who prove that miracles exist. But we need to create them ourselves.”

Putin’s forces admit to using prohibited chemical weapons – even sharing a video of it

Sunday, 24th December, 1:30 pm: Russian forces have confessed to using prohibited chemical weapons against Ukrainian troops. They even posted a video of this on Telegram. The 810th Marine Infantry Brigade of the Black Sea Fleet described a “radical change in tactics” against the Kiev troops in Krynky on the left bank of the Dnipro near Cherson. The “Kyiv Post” was the first to report.

The post also claims that elements of the brigade are using a new tactic by “dropping K-51 grenades from drones” onto Ukrainian positions to drive them out of the trenches and expose them to small arms fire. Another post shows footage of a drone dropping grenades on a Ukrainian position.

According to the “Institute for the Study of War” (ISW), “K-51 aerosol grenades are filled with irritant CS gas (2-chlorobenzalmalononitrile), a type of tear gas used for riot control.” It is also known as a Riot Control Agent (RCA).

The Chemical Weapons Convention prohibits the use of RCAs as a method of warfare. Russia has been a party to the Convention since 1997. According to ISW, this is not the first time Russia has used RCAs. “The ISW has already observed Russian forces using K-51 grenades against Ukrainian positions in the Donetsk region in November 2022.”

Selenskyj expresses gratitude to Germany for arms supplies: “Key to ending this war”

Sunday, 24th December, 8:56 am: Ukrainian President Volodymyr Selenskyj thanked Germany, Finland, and the Netherlands for the new military aid in the fight against the Russian aggression. Germany delivered the Gepard anti-aircraft tank, 155 caliber artillery shells, and other necessary weapons, said Selenskyj in a video message distributed in Kyiv on Saturday evening. Germany had also sent the US Patriot anti-aircraft system to Ukraine. Selenskyj emphasized that a well-functioning anti-aircraft defense is key to ending the war.

Ukraine also hopes to regain control of its airspace through the announced deliveries of F16 fighter jets next year. So far, Russia has been dominant. Selenskyj mentioned that the existing anti-aircraft defense recently demonstrated its effectiveness in repelling Russian drones and missiles. Fighter jets have also been shot down. “The ability to shoot down Russian fighter jets is one of the keys to ending this war fairly,” he said. “I thank all the partners who are already supporting us and preparing the necessary steps for assistance in the coming year.”

Selenskyj specifically thanked the Netherlands and Finland, who had sent additional aid packages of 100 million euros each. He did not provide details. The President stated that Ukraine had become even stronger in the days before Christmas.

Polish farmers suspend border blockade with Ukraine

5:19 pm: Polish farmers will suspend their blockade of the border crossing in Medyka between Poland and Ukraine over Christmas and New Year. The protest will be from Sunday until the 2nd or 3rd…Januar ausgesetzt, äußerte sich ein Vertreter der Landwirte am Samstag gemäß Angaben der Agentur PAP. Der neue Landwirtschaftsminister Czeslaw Siekierski von der Polnischen Bauernpartei (PSL) suchte zuvor vor Ort das Gespräch mit den Unzufriedenen. Er sicherte zu, dass die Regierung Teile der Forderungen der Bauern erfüllen werde, jedoch mehr Zeit für die Umsetzung benötige.

Die Landwirte hatten Ende November ihre Aktion gestartet. Zu ihren Forderungen gehören staatliche Zuschüsse für den Kauf von Mais, die Beibehaltung von Liquiditätskrediten und Ausnahmen von einer Erhöhung der Grundsteuer. An anderen polnischen Grenzübergängen zur Ukraine protestieren Fuhrunternehmer seit einiger Zeit und fordern Schutz vor der osteuropäischen Konkurrenz. Die Lastwagen-Staus erstrecken sich teilweise über Dutzende Kilometer.

### Russlands Wahlkommission verweigert Registrierung von Putin-Kritikerin – aufgrund von Buchstabendrehern

**13.05 Uhr:** Die zentrale russische Wahlkommission hat der Journalistin Jekaterina Dunzowa, die dem Kreml kritisch gegenübersteht, die Registrierung ihrer Initiativgruppe für die Präsidentenwahl am 17. März verweigert. Die Kommission in Moskau teilte mit, dass es mehrere Fehler bei der Organisation der Initiativgruppe und bei den vorgelegten Dokumenten gegeben habe.

Die 40 Jahre alte Dunzowa hatte zuvor die Politik und den Krieg von Wladimir Putin gegen die Ukraine kritisiert und sich als Alternative für die Wähler präsentiert. Um als Kandidatin für das Präsidentenamt registriert zu werden, benötigte sie die Unterstützung ihrer Initiativgruppe.

Den Anhängern Dunzowas zufolge wurden einzelne Buchstabendreher bei den Namen als “schwere Fehler” in den Unterlagen betrachtet. Ella Pamfilowa, die Leiterin der Wahlkommission und enge Vertraute von Präsident Putin, sagte: “Sie sind eine junge Frau, Sie haben noch alles vor sich. Jedes Minus kann in ein Plus umdrehen. Jede Erfahrung ist eine Erfahrung.” Russische Staatsmedien hatten die Journalistin zuvor in Verbindung mit dem im Exil lebenden Putin-Gegner Michail Chodorkowski gebracht.

Kritiker Putins beklagen immer wieder, dass die Wahlkommission die Registrierung von Kandidaten ablehnt, die Formfehler aufweisen. Es wird erwartet, dass bei der kommenden Präsidentenwahl voraussichtlich nur Kandidaten zugelassen werden, die für den Amtsinhaber keine ernsthafte Konkurrenz darstellen. Es gilt als sicher, dass Putin auch bei seiner fünften Teilnahme an der Präsidentenwahl als Sieger hervorgeht. Der Kremlchef hatte die Verfassung eigens ändern lassen, um erneut antreten zu können. Nach der derzeit gültigen Version der Verfassung kann der 71-Jährige 2030 das letzte Mal antreten. Die Amtszeit des Präsidenten in Russland beträgt sechs Jahre.

mmo, al, ja, til, pip, shu, ter, daz, fil, sca, wop, lro, juw/mit Agenturmaterial

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