Sunday, April 14, 2024
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Following Plea at Memorial Service: Adversary of AfD, but “definitely not a Socialist”: Uli Hoeneß’ Political Stance

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Uli Hoeneß makes a stand against the AfD at the memorial service for Franz Beckenbauer, clearly aligning himself against the right-wing shift in Germany. This is not the first time. Hoeneß is an outspoken adversary of the right-wing populists. But how politically engaged is the patriarch of Bayern?

Germany is rising up in the fight against right-wing extremism. While hundreds of thousands of people take to the streets nationwide, voices from the conservative camp are also growing louder. This includes Uli Hoeneß. The honorary president of the FC Bayern takes a stand at the commemoration forFußball-Idol Franz Beckenbauer setzt ein markantes Signal gegen die AfD.

Uli Hoeneß war schon immer ein Mann, der gerne seine Ansichten äußert; und das auch „ohne Umschweife und direkt“, wie er einmal in einem Interview mit der Münchner „Abendzeitung“ betonte. Dabei zögert er auch nicht davor zurück, Stellung zu hochrangigen politischen Angelegenheiten zu beziehen. In der Vergangenheit äußerte er sich wiederholt zu politischen und gesellschaftlichen Themen.

Hoeneß pflegt enge Beziehungen zu Stoiber und Söder

Hoeneß interessiert sich stark für Politik. Insbesondere in der bayerischen Landespolitik ist er bestens vernetzt und unterhält enge Kontakte, sogar Freundschaften, zu den höchsten Ebenen des Landes. Mit dem ehemaligen CSU-Chef und ehemaligen Ministerpräsidenten von Bayern, Edmund Stoiber, ist er gut befreundet. Es ist daher nicht überraschend, dass er auch heute noch Mitglied im Aufsichtsrat des FC Bayern ist. Auch zu Markus Söder, dem Nachfolger von Stoiber, hegt er eine gute Beziehung.

Er steht der Unionspartei nahe. In Bezug auf die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte er sich über die Jahre hinweg mehrmals positiv. Während der Corona-Krise lobte er: „Ich denke, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel, Vizekanzler und Finanzminister Olaf Scholz, der bayerische Ministerpräsident Markus Söder sowie Gesundheitsminister Jens Spahn eine großartige Arbeit leisten. Ich teile vollständig die Meinung dieser Gruppe und kann mich mit ihrer zurückhaltenden Politik vollkommen identifizieren.“

Kritik an der Union wird nicht gescheut

Seine Vertretung der Positionen der Union bedeutet nicht, dass er sich bei Bedarf von Kritik zurückhält. Vor der Bundestagswahl 2021 tadelt er in einem Radio-Interview mit Antenne Bayern den Wahlkampf der CDU: „Die haben sich ja gestritten wie die Besenbinder, einen, wie ich finde, katastrophalen Wahlkampf gemacht.“

Er hatte einen passenden Vergleich für den Absturz parat: „Wenn man einen 35-Prozent-Vorsprung innerhalb von einem Dreivierteljahr verliert, dann stimmt etwas nicht“, so Hoeneß. Der Absturz der CDU sei „etwa so, wie wenn der FC Bayern bei Halbzeit 5:0 führt und dann 6:5 verliert.“ Die Partei müsse sich „endlich mal wieder zusammenraufen.“

Als Vertrauter von CSU-Chef Söder machte er auch Kanzlerkandidat Armin Laschet für die damalige Misere verantwortlich. „Laschet war ja natürlich ein ganz schwacher Kandidat. Ich meine, mit jeder Rede hat er sich mehr in den Sumpf geredet, und deshalb war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis man dann hinter der SPD war.” Die Sozialdemokraten hätten hingegen einen „fantastischen Wahlkampf“ hingelegt, „da ziehe ich den Hut davor.“

„Uli Hoeneß ist gewiss kein Sozi“

Er schreibt die SPD keineswegs komplett ab. Zeitweise war er Berater von Peer Steinbrück während dessen Amtszeit als Bundesfinanzminister. Hans-Roland Fäßler, damaliger Wahlkampfberater von Steinbrück, sagte damals zur „Bild“: „Uli Hoeneß ist bestimmt kein Sozi, aber er denkt über Parteigrenzen hinweg.“

Einmal hegte er Sympathien für die Grünen, doch davon ist heute nicht mehr viel übrig. Bei der letzten Landtagswahl in Bayern im Oktober 2023 machte er die Grünen als „die Hauptschuldigen“ für das starke Ergebnis der AfD aus.

Bei einem „Sonntagsstammtisch“ des BR hat er sich darüber beschwert, dass die restriktive Politik der Grünen die AfD gestärkt hat. Er ärgerte sich über die Energiepolitik und die „Bevormundung“ seitens der Ampel-Partei.Dabei wäre sogar er fähig gewesen, die Grünen zu wählen, während Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck Gas aus Katar besorgt hatte und wir so gut durch den Winter gekommen sind.

Hoeneß kritisiert die Grünen wegen der AfD

Allerdings haben die Grünen mittlerweile gezeigt, dass sie in einer Regierung nichts zu suchen hätten, aber sie seien doch eine „ausgezeichnete Oppositionspartei“.

Es ist jedoch die AfD, die Hoeneß als klare Bedrohung für die Demokratie ansieht. Bereits 2016, als er zum ersten Mal seit seiner Haftstrafe die politische Situation in Deutschland kritisierte, mahnte er gegenüber der „tz“, dass „viele Personen in der Politik, die sich nur oberflächlich mit der Bevölkerung beschäftigen, nicht wissen, was die Menschen wirklich denken.“ 

Dies sei der Nährboden für den Erfolg der rechtsextremen Partei. Die sei „eine Partei, die so tut, als würde sie den Finger in die Wunde legen. Aus meiner Sicht haben sie bis heute allerdings noch keine einzige Alternative aufgezeigt. Für mich zählen ihre Politiker auch nur zu den Besserwissern, nicht den Bessermachern. Ich bin der Meinung, dass alles getan werden muss, um diese Leute zu entlarven.“

Er forderte von den etablierten Parteien, dass „die etablierten Parteien die Bürger vernünftig vertreten“, um in der Lage zu sein, „die Wähler zurückzuholen, die sie in den vergangenen Landtagswahlen verloren haben.“ Es sei wichtig, in Europa keine rechten Mehrheiten zu bekommen.

Appell zur Ablehnung der AfD bei der Beckenbauer-Gedenkfeier

Der Rechtsruck wurde in den vergangenen Jahren immer stärker. In dieser politisch aufgeheizten Lage nimmt Hoeneß erneut eindeutig Stellung gegen rechts. Er erinnerte auf der Gedenkfeier des Kaisers an das Sommermärchen und dem Fahnenmeer aus Schwarz-Rot-Gold. „Weil sie stolz waren auf unser Land“, sagte Hoeneß. „Und da müssen wir auch wieder hinkommen, dass alle stolz sind“. 

Nationalstolz ohne Rechtsruck, darum geht es Hoeneß. Mit aller Vehemenz betonte er daher: „Ich möchte ganz deutlich betonen, dass ich bei diesem Prozess die AfD nicht dabei haben will.“ Dass sich Hoeneß so eindeutig positioniert, ist ein wichtiges Zeichen für den konservativen Teil der Mitte der Gesellschaft.

Ein Einstieg in die Politik hatte Hoeneß über die Jahre oft genug abgelehnt. Einst hatte sogar die damalige Landwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) versucht, Hoeneß zu einer Kandidatur für den bayerischen Landtag zu überreden. Er lehnte ab.

Der Bayern-Patriarch erklärte damals in der „Abendzeitung“: „Das war für mich nie ein Thema. Ich habe über 30 Jahre an vorderster Front Fußball gemacht, dann mache ich das aus Respekt gegenüber meiner Familie nicht mehr. Ich weiß, wieviel die Politiker leisten und arbeiten müssen. Das könnte ich meiner Frau nicht zumuten.“

dom

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