Tuesday, April 16, 2024
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+++ Process of Ofarim in Live Updates +++: Video analyst proposes meticulous plan – new witness contacts attorneys

Day 5 of Ofarim Process in Live Updates

  • Day 5 of the Ofarim Process in Live Updates
  • FOCUS-online Reporter Stefan Huber is live on site for you
  • Manager on Ofarim’s Instagram video: “I advised him against it” (09.19 am)
  • Ofarim’s manager: “When I saw the video, I was in shock” (09.39 am)
  • TV producer: David star necklace was “worn by Ofarim all day” (11.02 am)
  • Video analyst proposes meticulous plan – new witness gets in touch with attorneys (11.48 am)
  • At the restart of the Ofarim Process, a slapstick scene occurs (14.21 pm)
  • “It may sound silly now” – Forensics expert analyzes videos in detail (15.51 pm)

5th day of trial ends – Forensics expert “arrested” again for December 6th

5:01 pm: “Someone has tried to testify who definitely was not there,” reports one of Ofarim’s attorneys at the end. He emphatically rejects it. The judge also reports on a witness who came forward and mentions her initials. “Should be passed on to the prosecution, not a credible witness,” says the attorney. And then the judge ends the fifth day of the trial.

4:59 pm: “I have already ‘arrested’ Mr. Labudde for December 6th,” says Judge Stadler. The defense also has no further questions. Labudde suggests that they could “now continue with the second part.” Brief laughter.

4:57 pm: This shows the reception from the side. It concerns the phone call of the production assistant at the hotel, which the hotel manager reportedly answered.

Forensics expert gets worked up after defense questions

4:55 pm: Labudde gets worked up and the judge quickly reminds him “that you’ve departed from your scientific analysis mission.” He falls silent. Then the judge wants to show another video sequence.

4:52 pm: The judge is upset that the lawyers announced it so cryptically. “It’s been in the file for two years and we could have played it with a click.” “Now you’ve seen it,” the lawyer says with a shrug. “My question to Mr. Labudde: The two men can’t make a statement, how is that possible?” Labudde explains that it is possible and how he proceeded. “The first question is: Does the star reflect at all?” Everyone outside saw it – now the task is to find out if it was also visible inside.

4:48 pm:

4:47 pm: It is a TV report from ARD show “Brisant”, in which two multimedia forensics experts analyze the events.

4:44 pm: Now the lawyers finally want to show the announced video to ask Mr. Labudde something – 28 minutes after it was supposed to happen and the lawyers’ questions to the forensics expert about the first part of the report should have concluded.

4:42 pm: The lawyers say that there is “no coherent chain of evidence” that Labudde received unaltered material. And: “We don’t know.”einfach nicht, was in diesen zwei Sekunden passiert ist. Dass möglicherweise manipuliert worden ist, das ist doch die Thematik.” Beweise gibt es keine, aber ihnen reicht die Möglichkeit, um an dem Material zu zweifeln.

16.40 Uhr: Jetzt klingt es doch sehr nach potenziell großem Verbrechen. Allerdings ist vieles sehr hypothetisch, das gibt der Anwalt Ofarims auch zu. “Es ist so, dass ich einen Anfangsverdacht habe, auch wenn mir diese Theorie auch nicht gefällt.” Labudde schaltet sich ein. “Wenn manipuliert wurde, muss das im Rohmaterial geschehen sein.” Das wäre allerdings auch viel Arbeit, die Zeit in Anspruch nehmen würde.

16.36 Uhr: Der Richter versucht sich anzunähern. “Herr Ofarim war vermutlich am 4. Oktober da und die anderen Menschen, die wir gesehen haben, auch.” Die Anwälte nicken. “Um relevant zu werden, müsste der Bewegungsablauf manipuliert worden sein”, sagt der Richter. “Nein, es reicht ja jemanden in Einzelbildern herauszuschneiden”, kontert einer der Anwälte, Herr Müller. Sein Kollege ergänzt, dass man ja genau den Moment hätte herausschneiden können, in dem der Stern aufblitzt.

“Diese Theorie gefällt mir jetzt nicht so wirklich”, sagt Richter Stadler und kommt auf das Gutachten zurück. “Wenn der Stern oberhalb der Oberbekleidung getragen worden wäre, es also zusammenhängende Pixel gäbe in den vier Szenen, die im Detail analysiert worden wären und ich ihrer Theorie folge, müsste jemand in allen vier Situationen, den Stern retuschiert haben.” Der Anwalt wirft ein, dass die Manipulation an den Stellen, an denen der Stern wirklich zu sehen war, gereicht hätte.

16.31 Uhr: Der Anwalt kommt zu seinem Punkt. Er wirft eine mögliche Manipulation des Materials, das Labudde bekommen hatte, sowie den verschwundenen Mann zusammen und nennt es auffällig. “Dann bringen sie mir die Anzeichen”, kontert der Richter trocken. 

16.28 Uhr: Der Richter versucht zu erklären, wie der Mann gelaufen sein könnte. Auf dem Grundriss wird gezeichnet und gesprochen, wie der Mann denn gelaufen sein könnte. “Ist schon ein bisschen ‘Walk the Line’”, sagt der Anwalt. “Herr Rechtsanwalt Müller, ich bin hauptsächlich froh, dass er nicht im Nirgendwo verschwunden ist. Ich weiß jetzt nicht, wie uns diese Diskussion weiterbringt, auch wenn sie spannender ist als das Bewegungsverhalten ostasiatischer Getreidebehälter.”

16.25 Uhr: Nun will einer der Anwälte etwas auf dem Grundriss zeigen: Die Kameras samt Winkel. Dann fragt er kurz: “Wo ist er hin?” Es ist wohl eine Tür, die zur Küche führt, glaubt Labudde. Welchen Weg er genau gelaufen sei, “kann man aber nur überprüfen, wenn man den Weg kennt”. Dass es blinde Flecken gebe, sei für ihn unstrittig. 

Richter über verschwundenen Kellner: „Ist nicht in ein Zeitloch gefallen“

16.21 Uhr: Er zeigt auf Bildern des Hotels, dass es blinde Stellen gebe, die keine Kamera zeigen würde. “Weil uns die zwei Sekunden fehlen, können wir aber gar nicht sagen, wo er hingegangen ist”, sagt ein Anwalt. Der Richter fasst zusammen. “Der Kellner ist nicht in ein Zeitloch gefallen, sondern aus dem Barbereich herausgegangen ohne in der Lobby anzukommen…” – da rufen schon die Anwälte und Labudde dazwischen. Stadler versucht es nochmal. “Er muss einen Weg genommen haben, der von der Barkamera nicht abgedeckt ist, weil er ja zehn Minuten später wieder reinkommt.” Der Forensiker nickt. 

16.17 Uhr: Es wird nun etwas detailliert. Dann will der Anwalt einen kurzen Fernsehbeitrag zeigen und Labudde dazu befragen – dazu kommt es aber erstmal nicht. Ein anderer Anwalt fragt zu dem Mann, der in den zwei Sekunden verschwindet, aber nicht in der Lobby auftaucht. “Hat der sich weggebeamt?”, fragt einer der Anwälte. Der Richter versucht aufzulösen. “Die Barkamera überlappt sich in meinem Verständnis der Aussagen von gestern nicht mit der aus der Lobby.Es existieren gewissermaßen blinde Stellen. Der Bereich ist nicht komplett abgedeckt. Eventuell verschwindet eine Person aus einem Video und erscheint nicht in einem anderen.” Labudde bietet an, sich das örtlich anzusehen. 

16.09 Uhr: Labudde geht tiefer ins Detail und erläutert, wie das funktionieren könnte. Er kann eine Manipulation nicht ausschließen, hat jedoch eine technische Erklärung dafür. “Das Video wird dann mit dem Zeitstempel versehen, wenn es aus dem Arbeitsspeicher auf die SD-Karte kommt.” Den Arbeitsspeicher könnte man durchaus manipulieren, sagt der Forensiker. Er kann das nicht ausschließen, aber ebensowenig bestätigen.

Forensiker: „Alles was digital vorhanden ist, kann verändert werden“

16.06 Uhr: Nun wird über die Möglichkeit der Veränderung gesprochen. Ob er prüfen könne, ob sein Video aus veränderten Rohdaten hervorgegangen sei, wird Labudde gefragt. “Nein, das kann ich nicht.” Er hat auch lange über die fehlenden zwei Sekunden des Videos der Anwälte nachgedacht. “Da fehlt kein Key Frame.” “Aber eine Manipulation wäre möglich?”, fragt ein Anwalt. “Alles, was digital vorhanden ist, kann verändert werden.”

16.03 Uhr: Nun beziehen sich die Anwälte auf die Aussage des Zeugen vom Mittwoch, dem Sicherheitsadministrator. „Ich kann nicht nachvollziehen, warum das Ziehen des Materials fast drei Tage gedauert hat”, sagt Labudde. Bei der Nachstellung sei das auch schneller gegangen. Eine Bereitstellung der Rohdaten hätte rund vier- bis achtmal länger gedauert als die der komprimierten Daten. Ob es möglich gewesen wäre, die Rohdaten vom Hotelserver zu ziehen? “Wenn sie ein anständiges System haben – dann ja. Aber jeder Datenplatz kostet.” Hier wurde sich aus Sicht des Forensikers um Datensparsamkeit bemüht, die durchaus üblich sei. 

15.59 Uhr: Ob er nach Rohdaten gefragt habe? “Ja.” Wann? “Zwei oder drei Tage später”, so Labudde. Mit wem er in Kontakt gewesen sei? Er nennt den Namen eines Kriminalhauptkommissars aus Leipzig. 

15.58 Uhr: Nun wird von der Verteidigung gefragt, wann er beauftragt wurde, das Gutachten zu erstellen. Am 12. Oktober telefonierte er, einen Tag später wurde er schriftlich beauftragt. Dann folgt die Frage, wann er das Videomaterial erhalten habe. “Ebenfalls am 13. Oktober”, sagt Labudde. Auftraggeber sei die Polizeidirektion Leipzig gewesen. Das Material sei per CD bereitgestellt worden, “elf Videos und ein Vergleichsbild aus dem Instagram-Video“. 

15.55 Uhr: “Also aus dieser Auflösung lässt sich nicht auf die Form des Gegenstandes schließen?”, fragt der Richter. “Nein”, sagt Labudde und erklärt das kurz. Der Richter bedankt sich. 

15.54 Uhr: Ob man anhand der benannten hellen Fläche ableiten könne, welche Form das Gebilde habe? “Ja und nein”, sagt Labudde zu der Szene vor dem Hotel. “Wenn ich den Ring an die Stelle des Sterns halten würde, wenn das denn ein Stern ist, würde das möglicherweise genauso reflektieren.” Je nach dem Grad der Komprimierung würde sich die angenommene Form ändern, wenn man das betrachte.

“Das mag jetzt albern klingen” – Forensiker analysiert Videos

15.51 Uhr: “Jede Bewegung im Raum erniedrigt oder erhöht leider die relative Reflektionsfläche”, erklärt Labudde. Und jetzt ist der Forensiker voll da. Er soll eine als Uhr identifizierte Fläche am linken Handgelenk, wo man Sekundenbruchteile später einen Ring zu sehen glaubt, erklären. Er leitet über in dem Bild zum Brustbereich von Ofarim “in dem man eine helle Fläche sieht. Ich kann aber in meinem Gutachten nicht sicher sagen, dass es einen Stern darstellt.” “Gut für uns”, meint der Anwalt und kommt nochmal auf etwas Anderes zurück. “Kann das auch der Ring oder die Uhr sein?” “Das mag jetzt albern klingen, aber: Möglicherweise.” Der fragende Ofarim-Anwalt nickt.

Nach 25-minütiger Pause geht es weiter

15.46 Uhr: Jetzt sitzen zumindest wieder alle. Richter Stadler süffisant: “Es sind dann doch die 25 Minuten geworden, die ich erwartet habe. Die Verteidigung hat das Fragerecht.” 

15.42 Uhr: Ofarims Anwälte kehren jetzt erst in den Saal zurück. Richter Stadler spricht mit ihnen – was genau gesagt wird, ist bei den Gesprächen im Saal nicht zu verstehen.

15.35 Uhr: Pünktlich weitermachen? Das wäre dann doch überraschend gewesen. Wir warten auf die Verteidiger von Gil Ofarim. 

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