Monday, April 15, 2024
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Thomas Stein unterstützt Auftritt mit Helene Fischer: „Wir können Nena doch jetzt nicht auf Jahrezente ausschließen“

Streit in der ruhigsten Phase des Jahres – und ausgerechnet die „Helene-Fischer-Show“ ist schuld: Dort zeigten am ersten Weihnachtsfeiertag im ZDF Künstler wie Peter Maffay, Beatrice Egli und die schottische Sängerin Emeli Sandé ihr Können. Doch eine Darbietung überstrahlte alles.

Weil Gastgeberin Helene Fischer gemeinsam mit Popstar Nena auf der Bühne stand und das Lied „Liebe ist“ präsentierte, tobt nun eine Diskussion im Netz.

  • „Nena so eine Bühne zu geben ist falsch und unverantwortlich“
  • „Nena? Muss das sein, ZDF?“
  • „Wie kann man Nena nach den letzten Jahren eine Bühne in der Helene-Fischer-Show geben?“
  • „Wann haben wir beschlossen, dass Nena wieder unproblematisch ist?“
  • „Seit wann darf Nena eigentlich wieder unreflektiert auf große Bühne?“

Das sind lediglich einige der Äußerungen, die sich im Netz finden.

„Ein paar Spießer ärgern sich und machen aus einer Banalität ein Monument“

Nun setzt sich der ehemalige Musikmanager Thomas M. Stein für Nena ein. Die Kritik am Auftritt des „99 Luftballons“-Stars im ZDF hält Stein für übertrieben: „Ein paar Spießer ärgern sich und machen aus einer Banalität ein Monument. Das ist typisch“, so Stein gegenüber FOCUS online.

Hintergrund der harschen Nena-Kritik auf „X“ (ehemals Twitter) sind ihre Corona-Verschwörungstheorien zu Pandemie-Zeiten. Die heute 63-Jährige hatte beispielsweise auf offener Bühne für einen Eklat gesorgt, als sie ihr Publikum aufforderte, sich den Hygiene-Vorschriften zu widersetzen und näher zusammenzurücken. Ihre Shows wurden daraufhin abgebrochen, ihre Konzerttournee 2022 storniert.

„Nena ist eine Künstlerin, die Menschen mit ihrer Musik seit langer Zeit viel Freude macht“

Thomas Stein findet Nenas frühere Aussagen zu den Corona-Maßnahmen durchaus „unglücklich“. Allerdings rechtfertigen sie seiner Meinung nach in keiner Weise einen solchen Shitstorm: „Nena ist eine Künstlerin, die Menschen mit ihrer Musik seit langer Zeit viel Freude macht. Wir können sie doch jetzt nicht einfach auf Jahrezente ausschließen.“

Und: „Viele Politiker reden auch jeden Tag dummes Zeug. Ein Auftrittsverbot bekommen sie deswegen auch nicht“, so Stein.

Rückblick: Der Musikmanager hatte im Juni bei „Hart aber fair“ auch den Rammstein-Frontmann Till Lindemann verteidigt. Damals schüttelte er in der Sendung den Kopf über die Missbrauchsvorwürfe und sagte, er könne sich schon allein wegen Lindemanns Zustand nicht vorstellen, dass etwas dran sei.

Heute sagt Stein dazu: „Ja, damit bin ich selbst auf die Fresse gefallen.“

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