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The World Climate Conference in News-Ticker: Standing Ovations: World Climate Conference starts with “historic” agreement

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Thursday, 30.11.2023, 17:00

The international community is meeting for the 28th World Climate Conference in Dubai to negotiate international climate policy. Follow the climate negotiations in the live ticker. FOCUS online Earth reports for you on site.



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Wozu genau verteilt Deutschland 100 Millionen?

16.59 Uhr: Das Geld, das nun fließt, wurde im vergangenen Jahr auf der UN-Konferenz in Ägypten beschlossen. Aus ihm soll Hilfe kommen etwa nach Unwettern oder langen Dürren, die auf die Erderwärmung zurückzuführen sind. Einzahlen sollen der am Eröffnungstag der Konferenz beschlossenen Einigung zufolge alle Staaten – aber nur freiwillig. Auch eine konkrete Summe ist nicht festgelegt. Klimabedrohte Länder im globalen Süden wie Inselstaaten erwarten, dass vor allem reiche Industrieländer Geld geben. Manche hoffen auf insgesamt dreistellige Milliardensummen – und zwar jährlich.

Es handelt es sich um eine “bahnbrechende Entscheidung für die Verwundbarsten”, so Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze (SPD), die per Video nach Dubai zugeschaltet war, und rief andere Staaten auf, ebenfalls Zusagen zu machen. Durch das Vorpreschen stehen nun die weiteren rund 160 Staats- und Regierungschefs, die in den kommenden beiden Tagen auf der Klimakonferenz sprechen werden, unter Zugzwang.

Sabine Minninger, Klimaexpertin von Brot für die Welt, nannte die Ankündigung direkt zum Start der Konferenz auch einen “strategisch wichtigen Schachzug”. Der Gastgeber und Deutschland zeigten damit auch Schwellen- und ölexportierenden Entwicklungsländern: “Der Fonds für Klimaschäden ist bereit, aufgefüllt zu werden! Diese haben keine Ausrede mehr, sich vor einer finanziellen Ankündigung zu drücken.”

Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) hatte erst kürzlich die reichen Öl- und Gas-Staaten am Golf, aber auch China aufgefordert, in den Fonds einzuzahlen. Wer geopolitische Verantwortung tragen wolle, müsse dies auch klimapolitisch tun.

“Historische” Einigung zum Start der Weltklimakonferenz

13.31 Uhr: Die Weltklimakonferenz mit Dubai ist mit zwei ersten großen Erfolgen gestartet. Am Donnerstagnachmittag beschlossen die 197 Teilnehmerstaaten die Einrichtung des sogenannten “Loss and Damage Fund”, mit dem ärmere Staaten der Erde eine Vergütung für erlittene Klimaschäden sowie eine Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen erhalten sollen. Bis zuletzt war offen, unter wessen Dach der Fonds angesiedelt sein und wer einzahlen soll.

Am Donnerstagnachmittag nahmen die 197 Staaten jedoch den vorliegenden Entwurf zur Einrichtung des Fonds ohne größere Debatten an. Stehende Ovationen in der Kongresshalle in Dubai waren die Folge. Es handelt sich um eine “historische Entscheidung”, die ein “Signal des positiven Aufbruchs” an die Welt sende, sagte Konferenz-Chef Sultan Al-Jaber. Die Gastgeber der Vereinigten Arabischen Emirate erklärten sich bereit, 100 Millionen Dollar einzuzahlen. Er ermutige andere Staaten, es den Emiraten gleichzutun, sagte Al-Jaber.

Deutschland werde ebenfalls 100 Millionen Dollar beisteuern, kündigte Entwicklungsministerin SvenjaSchulze (SPD) has been reached. The United Kingdom will provide 60 million pounds, the US will contribute 17.5 million dollars, and Japan has pledged ten million dollars. On the part of the EU, it was stated that the remaining EU countries will decide on the amount of their contributions in the coming days.

Prior to this, the 197 represented countries already reached an unexpectedly swift agreement on the so-called “Agenda,” the list of agenda items to be negotiated over the next two weeks. In previous conferences, the start had been delayed in part because the countries could not even agree on the agenda.

Even on yesterday’s Wednesday, participants like Brazil had expressed special requests, but the points of contention were cleared up in time. It was rumored that the Emirates had assured to address the additional topics – however, within existing agenda items.

Schulze on the large German delegation in Dubai: “Absolutely necessary”

11:22 AM: Minister of Development Svenja Schulze (SPD) defended the size of the German delegation at the World Climate Conference in Dubai. A total of 250 government officials will fly to Dubai, which had recently sparked criticism. “This is absolutely necessary,” Schulze told the television channels RTL and n-tv. “We haven’t been able to negotiate face to face for a long time. However, we need to produce results, and this must then be done by experts. There are so many individual agreements that are now being negotiated together. And in this, it is in Germany’s interest to ensure that our interests are also taken into account.”

At the beginning of the conference, there is still disagreement on whether all countries or only the wealthiest nations in the world should contribute to the planned fund to compensate for climate damage in developing countries. “I am also confident that we will get others on board,” Schulze said. “Not just the traditional industrialized countries that have paid so far.”


When asked if this also meant countries like China and India, Schulze said, “Everyone must make a contribution, including Arab countries. The conference is in the United Arab Emirates, and these are also countries that are truly no longer developing countries and can also contribute to such funds. And yes, China is one of the largest emitters. China is on track to become the largest emitter of greenhouse gases. And of course, China must also contribute.”

For the German Minister of Development, the planned financial pot would be a great success. “Developing countries have demanded for over 30 years that we participate in the damages in their countries. If this is now adopted, it is a huge success. It is also a huge success in what is proposed for the fund, namely that it will be located at the World Bank, but developing countries will have a say. This is what they have demanded. This is now the proposal. We have to get this underway first. Then, of course, we will also fight for donors.”

30,000 Participants Travel by Plane to the Climate Summit in Dubai

Thursday, November 30, 9:27 AM: The largest climate conference ever is currently taking place in Dubai, with a total of around 70,000 participants coming together.

Approximately 30,000 participants are arriving by plane, which is equivalent to about 161 fully occupied Airbus A320 aircraft, as reported by “Bild”.

The Federal Government has defended the size of its delegation at the upcoming World Climate Conference.in Dubai verteidigt. „Das ist eine Mega-Konferenz, in der viele, viele Themen miteinander besprochen werden“, äußerte sich Regierungssprecher Steffen Hebestreit. Der Klimaschutz sei kein Spartenthema, sondern erfasse viele Bereiche. Es sei nicht erstaunlich, dass auch von deutscher Regierungsseite viel Präsenz vor Ort sein werde, meinte er. Vorher hatte „Bild“ berichtet, dass die deutsche Delegation mehr als 250 Regierungsmitarbeiter umfassen werde.

COP-Präsident blickt optimistisch auf Einigungen zum 1,5-Grad-Ziel

Mittwoch, 29.November, 17:30 Uhr: Bei der bevorstehenden UN-Klimakonferenz (COP) in Dubai besteht Hoffnung auf Verständigungen zum Ziel, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Das sagte COP-Präsident Sultan Al Jaber in einem Interview mit dem „Guardian“.

Es wurde vergangenes Jahr in Ägypten bereits bedeutender Fortschritt gemacht, insbesondere durch die Verabschiedung eines Plans zur Unterstützung der am stärksten vom Klimawandel betroffenen Länder und die Erreichung eines wichtigen Meilensteins in der Klimafinanzierung, so Al Jaber. Er betonte die positive Entwicklung, die es der Welt ermöglichen könne, einen Plan für die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bis 2030 zu vereinbaren. Diese Einschätzung steht im Kontrast zum Urteil mehrerer Klima-Experten, die das 1,5-Grad-Ziel für unrealistisch halten.

Auch die Rolle fossiler Brennstoffe bei den Gesprächen bleibt ein umstrittenes Thema. Einige Länder fordern ein „Auslaufen“ fossiler Brennstoffe, während andere Widerstand leisten. Die BBC deckte anhand geheimer Dokumente auf, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die Klimakonferenz nutzen wollten, um 15 Ländern lukrative Öl- und Gas-Deals anzubieten.

Von Saudi-Arabien, dem zweitgrößten Öl produzierenden Land der Welt und einem langjährigen Verbündeten der VAE, werden ebenfalls positive Zusagen erwartet, erklärte Al Jaber. Er deutete an, dass neue Verpflichtungen des Landes möglich seien, nachdem die saudische Regierung eine positive Haltung und Engagement gegenüber seinem Anliegen gezeigt habe.

Papst sagt Dubai-Reise für Klimakonferenz wegen Erkrankung ab

20.27 Uhr: Der Papst Franziskus hat wegen einer Atemwegserkrankung seine Reise nach Dubai für die Weltklimakonferenz am kommenden Wochenende abgesagt. Obwohl sich der Gesundheitszustand des Oberhauptes der katholischen Kirche verbessert habe, hätten seine Ärzte ihn gebeten, die dreitägige Reise nicht anzutreten, teilte der Sprecher des Heiligen Stuhls, Matteo Bruni, am Dienstagabend mit. „Papst Franziskus hat die Bitte der Ärzte mit großem Bedauern angenommen und die Reise ist daher abgesagt“, so Bruni weiter.

Seit dem vergangenen Wochenende leidet der 86-jährige Pontifex nach Angaben des Vatikans an einer leichten Grippe und einer Entzündung in der Lunge und Atemwege. Der Argentinier musste bereits Termine absagen und hielt das traditionelle Angelus-Gebet von seinem Wohnsitz aus ab und ließ große Teile seiner Ansprache von einem Priester vorlesen. Franziskus wirkte erschöpft, hustete und musste intravenös mit Antibiotika behandelt werden.

Deutschland reist mit über 250 Mitarbeitern zur Weltklimakonferenz

Dienstag, 28. November, 16.35 Uhr: Am Donnerstag startet die Weltklimakonferenz in Dubai. Deutschland ist dort natürlich auch vertreten – und zwar mit einer großen Gruppe. Über 200 Mitarbeiter fliegen laut „Bild“-Zeitung to Dubai.

As reported by the newspaper citing from a Union inquiry to Jennifer Morgan, the climate deputy minister in the foreign ministry of Annalena Baerbock. The German delegation is composed as follows:

  • 40 staff members from the Chancellery
  • 48 employees from the Ministry of Economy
  • 60 personnel from the Foreign Ministry
  • 25 workers from the Ministry of Environment
  • 36 team members from the Ministry of Development
  • Seven employees from the Ministry of Finance
  • Five officials from the Ministry of Health
  • Five associates from the Ministry of Agriculture
  • Four workers from the Ministry of Transport

In addition, there are also personnel from the Federal Bank, from the German Weather Service, from the Federal Environment Agency, from the Thünen Agricultural Institute, and personal protectors for the delegation. In total, there are well over 250 employees. The total cost of the trip was not disclosed.

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Reasons unclear: Biden skips World Climate Conference

Monday, November 27, 08:48 am: According to a US official, US President Joe Biden will not attend this year’s World Climate Conference (COP28). Schedules released by the White House did not indicate a trip to Dubai for either Biden or his Vice President Kamala Harris. A US official confirmed on Sunday that Biden has no plans to visit this week or during a second time slot towards the end of the meeting.

On the condition of anonymity, the official said that Biden’s administration is still deliberating whether a high-ranking representative of the US government will travel to Dubai. US Climate envoy John Kerry will lead the daily negotiations for the USA.

The US official did not provide a reason for Biden’s decision not to attend COP28. However, the Democrat has recently focused on the ongoing conflict between Israel and the radical Islamic Hamas and also intends to highlight his domestic agenda ahead of next year’s presidential elections.

Prior to Biden’s tenure, it was not customary for the US president to attend the World Climate Conference. In 2021, Biden traveled to the conference held in Glasgow, Scotland, to assure the world that the USA would once again assume a leadership role on climate issues. Biden’s predecessor Donald Trump Trump withdrew the USA from the Paris Climate Agreement.lederung und hat sich gegen internationale Bemühungen für verstärkten Klimaschutz gesträubt.

Die anstehende COP28, die am 30. November in den Vereinigten Arabischen Emiraten beginnen wird, erwartet rund 70.000 Teilnehmer, darunter Staats- und Regierungschefs, sowie Papst Franziskus. Eine bedeutende Thematik auf der Konferenz wird die zukünftige Nutzung fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle sein.

Klimafachleute: Gebundene Hilfe ist realistischer als 1,5-Grad-Ziel

Samstag, 23. November: Kurz vor Beginn der COP28 in Dubai schlägt der Ökonom Ottmar Edenhofer vor, die bisherige Praxis der internationalen Finanzierung für Klimaschutz zu überdenken. „Ich plädiere dafür, Klimagelder an Nationen künftig unter Bedingungen zu vergeben“, sagte der Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) gegenüber der „Welt am Sonntag“. Die bisherige Anreizstruktur erweise sich als ineffektiv. Überweisungen an den globalen Süden sind zwar ein wichtiges Signal, „Das Problem bei der Klimafinanzierung besteht jedoch darin, dass diese Beträge bisher ohne Vorgaben für Projekte ausgegeben werden“, kritisierte Edenhofer. „Sie sollten an die Existenz eines CO2-Preises und dessen Höhe im empfangenden Land geknüpft sein.“

Hintergrund hierbei ist, dass ärmere Staaten in den Jahren 2024 bis 2027 von den Industrieländern mindestens 9,322 Milliarden US-Dollar (8,5 Mrd. Euro) für den Kampf gegen den Klimawandel und die Bewältigung der Auswirkungen erhalten sollen.

Der Klimaexperte Mojib Latif forderte eine Abkehr vom bisherigen Ziel einer Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5 Grad. „Die Erreichung von 1,5 Grad ist völlig unrealistisch“, äußerte sich der Professor am Kieler Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in der „Augsburger Allgemeinen“ (Ausgabe vom Samstag). Er betrachtet das Ziel sogar als kontraproduktiv.

„Einige Menschen geraten in Panik und glauben, die Welt geht zugrunde, wenn die 1,5 Grad nicht eingehalten werden“, erklärte er. Deutschland hat diesen Wert längst überschritten, global betrachtet wird die Erderwärmung dieses Jahr im Vergleich zur vorindustriellen Zeit voraussichtlich bei 1,2 Grad liegen. Das 1,5-Grad-Ziel war schon 2015 unrealistisch, als es im Pariser Klimaabkommen verankert wurde.

Gleichzeitig warnte der Klimaexperte vor den drastischen Auswirkungen der Erwärmung, wie beispielsweise heftige Niederschläge und extreme Temperaturen. „Die extremen Wetterereignisse werden zunehmen, das steht fest wie das Amen in der Kirche“. Die Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen wird kommenden Donnerstag mit einem Treffen von Staatschefs und Ministern in Dubai beginnen.

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EU-Klimabeauftragter: Auch China muss sich an Hilfsfonds beteiligen

Mittwoch, 22. November: Kurz vor der Weltklimakonferenz

Der zuständige EU-Kommissar Wopke Hoekstra sieht in Dubai auch China verpflichtet, einen Fonds zur Kompensation von Klimaschäden in ärmeren Ländern einzurichten. Hoekstra betonte gegenüber der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medien im Gespräch mit dem European Newsroom, dass mit dem Wohlstand und der wirtschaftlichen Macht auch Verantwortung einhergehe, die sowohl China als auch andere Staaten tragen müssen. Er forderte alle zahlungsfähigen Akteure auf, ihren Beitrag zu leisten.

Der Geldtopf, der im vergangenen Jahr auf der UN-Klimakonferenz beschlossen wurde, soll Hilfe nach Unwettern oder langen Dürren leisten, die auf die Erderwärmung zurückzuführen sind. Gemäß einem vorläufigen Kompromissvorschlag sollen die etwa 200 auf der Konferenz COP28 vertretenen Staaten jedoch nur auf freiwilliger Basis einzahlen, und es wurde bisher noch keine konkrete Summe vereinbart. Entwicklungsländer erwarten hauptsächlich von wohlhabenden Industrieländern finanzielle Unterstützung und hoffen auf insgesamt dreistellige Milliardensummen jährlich.

Emirate weiht kurz vor Klimakonferenz eine der weltweit größten Solaranlagen ein

Freitag, 17. November 2023: Zwei Wochen vor Beginn der Weltklimakonferenz in Dubai (COP28) haben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine der größten Solaranlagen der Welt eingeweiht. Die Anlage in Al Dhafra werde CO2-Emissionen in einer Größenordnung von „mehr als zwei Millionen Tonnen pro Jahr einsparen“, sagte am Donnerstag der Präsident des an dem Projekt beteiligten Unternehmens Jinko, Charles Bai. Dies entspreche in etwa „dem Wegfall von 800.000 Autos auf der Straße“.

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Die etwa 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Abu Dhabi gelegene Anlage in Al Dhafra erstreckt sich über 21 Quadratkilometer Wüste. Ihre

Photovoltaik
-Paneele drehen sich mit der Sonne und werden von roboterbetriebenen Reinigungsmodulen von Sand und Staub freigehalten. Laut ihrer Webseite hat die Anlage eine Produktionskapazität von zwei Gigawatt und wird 160.000 Haushalte mit Energie versorgen.

Die Golfstaaten wollen ihre Erneuerbaren Energien in den kommenden sieben Jahren verdreifachen. Das Ziel ist, bis zum Jahr 2050 Netto-Null bei den Kohlenstoff-Emissionen zu erreichen.

Bald trifft sich die Weltgemeinschaft zur Klimakonferenz in Dubai

Auf der am 30. November beginnenden Weltklimakonferenz in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird unter anderem die künftige Nutzung fossiler Energien wie Öl, Gas und Kohle eine große Rolle spielen. Dabei ist der Präsident der diesjährigen COP umstritten: Sultan Ahmed al-Dschaber ist zugleich Industrieminister und Chef der staatlichen Ölgesellschaft ADNOC.

Zudem ist al-Dschaber Gründer des Staatskonzerns für erneuerbare Energien Masdar, der gemeinsam mit einem weiteren öffentlichen Unternehmen, TAQA, 60 Prozent des Al-Dhafra-Projekts besitzt.

Das 2015 geschlossene Pariser Klimaabkommen sieht vor, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter, möglichst aber auf 1,5 Grad, zu begrenzen. Nach Angaben der UNO ist der Ausstieg aus allen fossilen Brennstoffen notwendig, deren Emissionen nicht aufgefangen oder kompensiert werden können, um bis 2050 das Netto-Null-Ziel zu erreichen.

sth, flr

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