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Climate Change Conference in News Feed: Germany dispatches over 250 employees to Dubai and remains silent on the expenses

Climate Change Conference in News Feed: Germany dispatches over 250 employees to Dubai and remains silent on the expenses




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    But don’t worry:
    Genetically modified

    are the

Tuesday, 28.11.2023, 16:44

The global community will soon gather for the 28th Climate Change Conference in Dubai to negotiate international climate policies. Follow the climate negotiations in the live ticker. FOCUS online Earth reports on site for you.



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  • Weltklimakonferenz in Dubai vom 30. November bis 12. Dezember

  • Fokus online Earth berichtet vor Ort

  • Verpassen Sie keine News zur Weltklimakonferenz in Dubai (COP28) mit unserem Liveticker

Deutschland entsendet mehr als 250 Vertreter zur Weltklimakonferenz

Dienstag, 28. November, 16.35 Uhr: Die Weltklimakonferenz in Dubai startet am Donnerstag. Deutschland ist mit einer großen Gruppe vertreten. Über 200 Mitarbeiter fliegen laut der „Bild“-Zeitung nach Dubai.

Diese Information stammt aus einer Unions-Anfrage an Jennifer Morgan, die Klima-Staatssekretärin im Außenministerium von Annalena Baerbock. Die deutsche Delegation setzt sich wie folgt zusammen:

  • 40 Mitarbeiter aus dem Kanzleramt
  • 48 Mitarbeiter aus dem Wirtschaftsministerium
  • 60 Mitarbeiter aus dem Außenministerium
  • 25 Mitarbeiter aus dem Umweltministerium
  • 36 Mitarbeiter aus dem Entwicklungsministerium
  • Sieben Mitarbeiter aus dem Finanzministerium
  • Fünf Mitarbeiter aus dem Gesundheitsministerium
  • Fünf Mitarbeiter aus dem Landwirtschaftsministerium
  • Vier Mitarbeiter aus dem Verkehrsministerium

Dazu kommen noch Mitarbeiter der Bundesbank, vom Deutschen Wetterdienst, vom Umweltbundesamt, vom Thünen-Agrarinstitut und Personenschützer für die Delegation. Insgesamt sind es weit über 250 Mitarbeiter. Was die Reise insgesamt kostet, wurde nicht beantwortet.

Biden entscheidet unklarerweise gegen eine Teilnahme an der Weltklimakonferenz

Montag, 27. November, 08.48 Uhr: US-Präsident Joe Biden wird nach Angaben eines US-Beamten nicht an der diesjährigen Weltklimakonferenz (COP28) teilnehmen. Terminpläne, die das Weiße Haus veröffentlicht hatte, wiesen weder für Biden noch seine Vizepräsidentin Kamala Harris eine Reise nach Dubai aus. Ein US-Beamter bestätigte am Sonntag, dass Biden keinen Besuch in dieser Woche oder während eines zweiten Zeitfensters gegen Ende des Treffens plane.

Unter der Bedingung der Anonymität sagte der Beamte, dass Bidens Regierung derzeit noch darüber berate, ob ein hochrangiger Vertreter der US-Regierung nach Dubai reise. Der US-Klimabeauftragte John Kerry wird die täglichen Verhandlungen für die USA führen. 

Der US-Beamte gab keine Begründung für die Entscheidung Bidens an, nicht zur COP28 zu reisen. Der Demokrat konzentrierte sich jedoch zuletzt auf den seit mehreren Wochen anhaltenden Krieg zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas und will überdies vor den Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr seine innenpolitische Agenda hervorheben. 

Vor Bidens Amtszeit war es nicht üblich, dass der US-Präsidentan der globalen Klimakonferenz teilzunehmen. Im Jahr 2021 machte sich Biden auf den Weg zum damaligen Treffen in Glasgow, Schottland, um seine Zusicherung zu geben, dass die USA wieder die Verantwortung für den Klimaschutz übernehmen würden. Trump, der Vorgänger von Biden, hatte die USA aus dem Pariser Klimaabkommen zurückgezogen und sich den internationalen Bemühungen um mehr Klimaschutz verweigert.

Die bevorstehende COP28, die am 30. November beginnt, wird voraussichtlich rund 70.000 Teilnehmer, einschließlich Staats- und Regierungschefs sowie Papst Franziskus, in den Vereinigten Arabischen Emiraten versammeln. Eines der Kernthemen der Konferenz wird die zukünftige Nutzung fossiler Brennstoffe wie Öl, Gas und Kohle sein.

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Hilfe von Klimaexperten: An knappe Bedingungen knüpfen – 1,5 Grad unrealistisch

Samstag, 23. November: Kurz vor Beginn der COP28-Konferenz in Dubai schlägt der Ökonom Ottmar Edenhofer vor, das bisherige System der internationalen Finanzierung für den Klimaschutz zu überdenken. „Ich argumentiere dafür, dass Klimahilfen an Länder zukünftig unter Bedingungen gestellt werden“, sagte der Leiter des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) der „Welt am Sonntag“. Die bisherige Anreizstruktur funktioniert nicht. Geldtransfers in den globalen Süden seien zwar als Signal wichtig. „Das Problem bei der Klimafinanzierung ist jedoch, dass diese Beträge bisher vollständig ohne Bedingungen für Projekte ausgegeben werden“, bemängelte Edenhofer. „Sie sollten an die Existenz eines CO2-Preises und dessen Höhe im Empfängerland geknüpft sein.“

Hintergrund ist, dass ärmere Länder für den Zeitraum von 2024 bis 2027 von Industrieländern mindestens 9,322 Milliarden US-Dollar (8,5 Mrd. Euro) zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Bewältigung der Auswirkungen erhalten sollen.

Der Klimaforscher Mojib Latif forderte eine Abkehr vom bisherigen Ziel, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. „Die 1,5 Grad sind keineswegs erreichbar“, sagte der Wissenschaftler am Kieler Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung der „Augsburger Allgemeinen“ (Samstagausgabe). Er halte das Ziel sogar für kontraproduktiv.

„Manche Menschen geraten in Panik und denken, die Welt geht unter, wenn die 1,5 Grad nicht eingehalten werden“, erklärte er. In Deutschland sei der Wert längst überschritten. Weltweit betrachtet wird die Erderwärmung im Vergleich zur vorindustriellen Zeit in diesem Jahr bei einem Plus von 1,2 Grad liegen. Das Ziel von 1,5 Grad sei bereits 2015 unrealistisch gewesen, als es in das Pariser Klimaabkommen aufgenommen wurde.

Zugleich warnte der Klimaforscher vor den drastischen Auswirkungen der Erwärmung, wie beispielsweise Starkregen und Temperaturextreme. „Die Extremwetterereignisse werden zunehmen,Es ist so zuverlässig wie das Amen in der Kirche. Die Weltklimakonferenz der Vereinten Nationen wird Donnerstag kommender Woche mit einem Treffen von Staatschefs und Ministern in Dubai beginnen.

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EU-Klimakommissar: Auch China in der Verantwortung für Hilfsfonds

Mittwoch, 22. November: Knapp eine Woche vor der Weltklimakonferenz in Dubai sieht der zuständige EU-Kommissar Wopke Hoekstra auch China in der Pflicht für einen Fonds zum Ausgleich von Klimaschäden in armen Ländern. „Mit all dem Wohlstand und all der wirtschaftlichen Macht kommt auch Verantwortung. Und das gilt für China und auch für andere“, sagte Hoekstra der Deutschen Presse-Agentur und anderen Medien in einem Interview des European Newsroom. Jeder, der einzahlen könne, solle das auch tun.

Aus dem Geldtopf – im vergangenen Jahr von der UN-Klimakonferenz beschlossen – soll Hilfe etwa nach Unwettern oder langen Dürren fließen, die auf Erderwärmung zurückzuführen sind. Einzahlen sollen die etwa 200 auf der Konferenz COP28 vertretenen Staaten laut einem vorläufigen Kompromissvorschlag aber nur auf freiwilliger Basis, auch eine konkrete Summe wurde bisher nicht verabredet. Entwicklungsländer erwarten, dass vor allem reiche Industrieländer Geld geben. Und manche hoffen auf insgesamt dreistellige Milliardensummen jährlich.

Kurz vor Klimakonferenz weihen Emirate eine der weltweit größten Solaranlagen ein

Freitag, 17. November 2023: Zwei Wochen vor Beginn der Weltklimakonferenz in Dubai (COP28) haben die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) eine der größten Solaranlagen der Welt eingeweiht. Die Anlage in Al Dhafra werde CO2-Emissionen in einer Größenordnung von „mehr als zwei Millionen Tonnen pro Jahr einsparen“, sagte am Donnerstag der Präsident des an dem Projekt beteiligten Unternehmens Jinko, Charles Bai. Dies entspreche in etwa „dem Wegfall von 800.000 Autos auf der Straße“.

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Die rund 30 Kilometer südlich der Hauptstadt Abu Dhabi gelegene Anlage in Al Dhafra erstreckt sich über 21 Quadratkilometer Wüste. Deren
Solar
-Paneele drehen sich mit der Sonne und werden von roboterbetriebenen Reinigungsmodulen von Sand und Staub befreit. Gemäß ihrer Website hat die Anlage eine Produktionskapazität von zwei Gigawatt und wird 160.000 Haushalte mit Energie versorgen. 

Die Golfstaaten beabsichtigen, ihre erneuerbaren Energien in den nächsten sieben Jahren zu verdreifachen. Das Ziel ist es, bis 2050 Netto-Null bei Kohlenstoffemissionen zu erreichen.

Bald tagt die internationale Gemeinschaft zur Klimakonferenz in Dubai

Bei der am 30. November stattfindenden Weltklimakonferenz in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten wird unter anderem die zukünftige Nutzung fossiler Energien wie Öl, Gas und Kohle eine bedeutende Rolle spielen. Der Präsident der diesjährigen COP ist jedoch umstritten: Sultan Ahmed al-Dschaber ist gleichzeitig Industrieminister und Leiter der staatlichen Ölgesellschaft ADNOC. 

Zudem ist al-Dschaber Gründer des Staatskonzerns für erneuerbare Energien Masdar, der gemeinsam mit einem weiteren öffentlichen Unternehmen, TAQA, 60 Prozent des Al-Dhafra-Projekts besitzt.

Das 2015 unterzeichnete Pariser Klimaabkommen sieht vor, die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit zu begrenzen, möglichst jedoch auf 1,5 Grad. Laut UN-Angaben steuert sie jedoch mit der gegenwärtigen Politik eher auf plus 2,8 Grad bis zum Ende des Jahrhunderts zu. Laut UNO ist der Ausstieg aus allen fossilen Brennstoffen notwendig, deren Emissionen nicht aufgefangen oder kompensiert werden können, um bis 2050 das Netto-Null-Ziel zu erreichen.

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