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Global Climate Conference in News-Ticker: New Options for Fossil Exit in Negotiations Update

Global Climate Conference in News-Ticker: New Options for Fossil Exit in Negotiations Update

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Friday, 08.12.2023, 16:29

The global community is meeting for the 28th World Climate Conference in Dubai to negotiate international climate policy. Follow the climate negotiations live on the ground. FOCUS online Earth reports for you on-site.

World Climate Conference in Dubai from November 30 to December 12. FOCUS online Earth is on-site for you. Follow all news about the World Climate Conference in Dubai (COP28) here in the live ticker

Update

Bei den Verhandlungen: Neue Möglichkeiten für den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen

15:56 Uhr: Die mühsamen Verhandlungen auf der Klimakonferenz gehen in die nächste Runde. Wie von X (ehem. Twitter) bekannt gegeben wurde, gibt es im neuesten Entwurf fünf Optionen:

  1. Phasenweise Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, was bedeutet, sich komplett von ihnen zu verabschieden
  2. Phasenweiser Ausstieg im Einklang mit dem 1,5 Grad-Ziel und dem IPPC-Pfad
  3. Verzicht auf unverminderte Nutzung: Ein Ausstieg aus ungehindert genutzten fossilen Brennstoffen, das heißt, nur solche, deren Emissionen nicht durch Carbon Capture and Storage (CCS) reduziert werden können. Neu ist hier die Formulierung: „die Notwendigkeit eines Höhepunkts im Verbrauch anzuerkennen“. Das bedeutet, dass ein Maximum im Verbrauch fossiler Brennstoffe anerkannt werden sollte. Außerdem wird in dem Abschnitt darauf hingewiesen, dass der Energiesektor bereits weit vor 2050 vorherrschend frei von fossilen Brennstoffen sein müsste.
  4. Phasenweiser Ausstieg mit Netto-Null-Emissionen: Ein Ausstieg aus ungehindert genutzten fossilen Brennstoffen (möglicherweise auch unter Verwendung von CCS-Technologien), um bis 2050 CO2-Neutralität zu erreichen
  5. Kein Text: Möglicherweise ein Versuch, die Diskussion über den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen komplett zu beenden.

Diese Optionen zeigen: Es wird immer noch hart verhandelt. Option 1, der vollständige Ausstieg aus fossilen Brennstoffen, der auch von der deutschen Bundesregierung befürwortet wird, wird durch die anderen Vorschläge herausgefordert. Insbesondere die vagen Formulierungen wie „dass der Energiesektor weit vor 2050 vorherrschend frei von fossilen Brennstoffen sein müsste“ legen nahe, dass gerade die Öl- und Gas-exportierenden Staaten hier um jeden Zentimeter kämpfen.

Interessant ist auch Option 2, in der explizit der IPPC-Pfad erwähnt wird: Das bedeutet einen Rückgang der Kohle um 95 Prozent, von Öl um 60 Prozent und von Gas um 45 Prozent bis 2050. Dies wird jedoch von der Wissenschaft kritisiert, da es der fossilen Industrie zu viel Spielraum lässt und nicht ausreichend Emissionen senken würde.

Pressekonferenz in Dubai: Außenministerin Baerbock spricht über die Verhandlungen

12.16 Uhr: Das ging schnell. Nach ihren abschließenden Worten dreht sich Baerbock zur Seite und verlässt den Raum, ohne sich noch einmal umzudrehen. Damit ist die Pressekonferenz und die Fragerunde beendet.

12.15 Uhr: Die letzte Frage dreht sich um die deutschen Zusagen an Brasilien. Baerbock erklärt, dass sie pünktlich zu einem Treffen mit einem brasilianischen Minister müsse. Sie betont, dass es wichtig sei, Brasilien nicht vorzuschreiben, was sie tun sollen. Stattdessen sei eine Zusammenarbeit, das Gemeinsame, wichtig, „damit wir Klimaschutz und Wachstum verbinden können“.

12.13 Uhr: Ob sie hoffe, dass Fortschritte bei den Fonds noch mit China und Saudi-Arabien erzielt werden können. „Ich habe immer Hoffnung“, sagt Baerbock. Sie betont, wie viele Länder bereits einzahlen und hebt die Vorteile hervor. Zu China und Saudi-Arabien äußert sie sich nicht. „Ich bin sehr zuversichtlich, dass sich weitere Länder anschließen werden.“ Allerdings sei das auch ein Thema der kommenden Weltklimakonferenz, „da darf man jetzt nicht alles vorwegnehmen“.

12.10 Uhr: Nun folgt eine Frage zur Zusammenarbeit mit den USA als Europa in Sachen Klimaschutz. „Es ist wichtig, dass es keine falschen Versprechungen gibt“, so Baerbock. „Wenn Technologien erst in acht Jahren eingesetzt werden können, dann ist das in der fernenZukunft. Diese Zeit haben wir nicht.“ Es ist notwendig, andere Dinge zu priorisieren, die jetzt umgesetzt werden können.

12.08 Uhr: Die genaue Lage der Verhandlungen möchte ein Journalist erfahren. „Das Wichtigste sind humanitäre Unterbrechungen – es mangelt erneut an allem.“ Es wird auch mehr geöffnete Grenzübergänge benötigt.

12.06 Uhr: „Der politische Nutzen der Kriegsführung muss uns Möglichkeiten eröffnen und nicht verschließen. Der Frieden darf nicht verloren gehen, während der Krieg andauert“, betont die Bundesaußenministerin. Danach beginnt die Frage- und Antwortsession.

12.03 Uhr: Als Abschluss thematisiert Baerbock die Situation im Nahen Osten. „Die humanitären Güter gelangen kaum über Rafa hinaus und erreichen den Norden Gazas kaum noch“, erklärt sie. „So wie es jetzt ist, kann es nicht weitergehen.“ Von Anfang an hat sie betont, dass „der Konflikt der Hamas gilt und nicht den Palästinensern“.

11.59 Uhr: Dann führt Baerbock aus, dass es nicht um spezifische kleine Nationengruppen geht. „Kein G7, G20, sondern G für gemeinsam.“ Die Berichte von Baerbock hier sind eher vage.

 

11.56 Uhr: Die COP hat gezeigt, dass „sich endlich diejenigen zusammentun, die wirklich etwas erreichen wollen“. Dann erläutert sie, dass „wir ein Jahr lang im stillen Kämmerlein daran gearbeitet haben, dass alle in den Fonds einzahlen.“ Sie dankt den Vereinigten Arabischen Emiraten für ihre Bemühungen und fordert auch Saudi-Arabien und China auf, in diesen Fonds einzuzahlen. „Es geht nur gemeinsam.“

11.53 Uhr: „Diejenigen, die weiterhin auf fossile Brennstoffe setzen, riskieren auch gestrandete Investitionen“, sagt Baerbock in bestem Denglisch. Außerdem besteht „eine tiefe Ungerechtigkeit darin, dass kleine Länder wie Inseln unter Überschwemmungen leiden, obwohl sie den Klimawandel nur in geringem Maße oder gar nicht begünstigt haben.“ Das fasst sie unter dem Stichwort „Klimagerechtigkeit“ zusammen. Die Industrieländer müssen genau dort ansetzen.

11.50 Uhr: „Ambitioniert“ nennt sie die Ziele Deutschlands und betont, „wie wichtig es ist, eigene Ziele auf die COP mitzubringen.“ Um die Ziele zu erreichen, ist ein Ausstieg aus fossilen Brennstoffen notwendig. Und ich betone bewusst: Aus fossilen Brennstoffen, nicht aus fossilen Emissionen. Das ist nur ein Wort, aber ein großer Unterschied.“

11.48 Uhr: Annalena Baerbock ist anwesend!  Zunächst dankt sie vielen Beteiligten und spricht dann über die „frische Klimastrategie der Bundesregierung“, mit der sie angereist ist. Man kann „schon etwas stolz darauf sein“, sagt sie.

11.35 Uhr: Noch warten die Journalisten, obwohl sie bereits 35 Minuten zu spät dran ist. Was das Problem ist, ist derzeit unklar.

11.14 Uhr: Deutschland oder Dubai – hauptsache Verzögerungen. Wie so oft beginnt die Pressekonferenz nicht pünktlich, sondern wird erst auf 11.15 Uhr und dann noch etwas weiter nach hinten verschoben. Baerbock ist gegen 11.15 Uhr noch etwa zehn Minuten vom Ort der Pressekonferenz entfernt.

10.46 Uhr: Um 11 Uhr deutscher Zeit wird Bundesaußenministerin Annalena Baerbock vor die Presse treten, um über die Verhandlungen der deutschen Delegation zu sprechen. Baerbock ist für die Schlussphase des Treffens, das noch bis zum 12. Dezember läuft, angereist und verhandelt nun für Deutschland.

Ein Hauptstreitpunkt ist, ob es am Ende einen Beschluss zum Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas gibt. Beraten wird auch darüber, ob die Konferenz eine Verdreifachung der Erneuerbaren Energien bis 2030 und eine Verdopplung des Tempos bei der Energieeffizienz beschließen soll. Experten zufolge kommt Baerbock eine „Schlüsselrolle“ bei den Verhandlungen zu: In diesem Stadium der Konferenz werde es darum gehen, ob sich besonders

„Aufgrund der Klimakrise betroffene Länder mit ehrgeizigen Industrienationen zusammenbringen, um mehr Engagement bei den Entscheidungen zu erzielen“ – FOCUS online berichtet im Ticker.

8. Dezember, 09.38 Uhr: Willkommen zu Tag 8 der Weltklimakonferenz. Während in die zweite Runde gehen die Verhandlungen, machen 800 Menschen Druck auf die Staats- und Regierungschefs sowie COP-Präsident Sultan Al-Jaber.

Druck machen auf Al-Jaber und fordern die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels 800 CEO’s, Sportler, Wissenschaftler und Aktivisten in einem Brief. Der Brief mit dem Titel „Weil später zu spät ist“ setzt sich für ein „optimaleres Ergebnis“ der finalen Verhandlungen der COP in Dubai ein. In dem Brief wird betont, dass die Welt und ihre Bewohner das bestmögliche Ergebnis benötigen, um die 1,5-Grad-Grenze zu erreichen. Um diese historische Aufgabe zu meistern, muss als Team agiert werden, so der Brief.

Zu den Unterzeichnern gehören auch die ehemalige neuseeländische Premierministerin Jacinda Arend und die Pariser Bürgermeisterin Anne Hidalgo. Sie wollen darauf aufmerksam machen, dass die Ergebnisse der Klimakonferenz in Dubai das Schicksal zukünftiger Generationen bestimmen.

Weitere Forderungen sind:

  • Verzicht auf fossile Brennstoffe gemäß dem Ziel von 1,5 Grad sowie die Befolgung des Triple-Double-Pledge
  • Mehr öffentliche und private Investitionen  sowie eine höhere CO2-Bepreisung für die Finanzierung von Klimawandelanpassungsmaßnahmen frei machen, unter Schirmherrschaft der Industrienationen
  • Den Waldschwund sowie den Verlust an Artenvielfalt und Ökosystemen bis 2030 stoppen
  • Den Waldschwund sowie den Verlust an Artenvielfalt und Ökosystemen bis 2030 stoppen

Der Brief wurde auch von 300 Vorständen aus der Wirtschaft unterzeichnet, darunter solche von großen Konzernen wie Ikea, Nestlé, Unilever und Roche. Auch prominente Wissenschaftler wie Jane Goodall haben sich beteiligt.

Jugendliche auf COP28: Kindern eine Zukunft schulden die Regierungschefs

18:02 Uhr: Kinder aus den Ländern, die am stärksten von Klimawandel betroffen sind, haben auf der Klimakonferenz in Dubai Appelle an die Regierungschefs gerichtet, ihre Zukunft nicht zu gefährden.

Auf einer von Unicef organisierten Pressekonferenz haben vier Jugendliche dazu aufgefordert, sich für die 2,2 Milliarden Kinder einzusetzen.

Die 13-jährige Revan aus Tripolis sprach über den Klimawandel und die verheerenden Überschwemmungen in ihrer Heimat Libyen im September, bei denen Tausende Menschen umgekommen oder vertrieben wurden.

„Wir träumen von einer Zukunft mit sauberem Wasser, einer Zukunft, in der Ernährungssicherheit Realität ist und wir zur Schule gehen können, ohne uns über Fluten oder hohe Hitzewellen Gedanken machen zu müssen. Den zukünftigen Generationen sind die Weltführer das schuldig“, sagte Ahmed auf einer von Unicef organisierten Pressekonferenz.

Die 13-jährige Lova aus Madagaskar sagte, die Jugendlichen seien hier, um die Staats- und Regierungschefs aufzufordern, bei der Klimakonferenz Entscheidungen zu treffen, die einen Einfluss auf das Leben von Kindern haben.

Mindestens 43 Millionen Kinder wurden in den letzten sechs Jahren durch Extreme Wetterbedingungen in ihrem Heimatland vertrieben. Das bedeutet, dass 20.000 Kinder täglich ihre Häuser und Schulen verlassen mussten. Unicef schätzt, dass eine Milliarde Kinder einem hohen Risiko durch die Auswirkungen der Klimakrise ausgesetzt sind. Doch bisher haben die Regierungschefs es versäumt, die besondere Verletzlichkeit von Kindern während der Klimakrise anzuerkennen.

 

Weitere Informationen zur Weltklimakonferenz in Dubai finden Sie auf den nächsten Seiten.

sth, flr, sh

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