Monday, April 22, 2024
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Global climate conference in the news ticker: States are now considering simply ignoring the primary issue

Global climate conference in Dubai from November 30 to December 12. FOCUS online Earth is on-site for you. Follow all the news about the global climate conference in Dubai (COP28) here in the live ticker

Is the primary issue simply being hushed up?

09.49 a.m.: So far, the mood in Dubai has been surprisingly positive, but there are still a few major hurdles to overcome in the negotiations. The thorniest issue: whether the world can agree on a farewell to fossil fuels.

A newly circulated draft text for the planned final document on Tuesday had not made much progress yet, listing only various options at first. One of them: Not mentioning the issue at all. This would be most pleasing to oil-producing countries like Saudi Arabia or Russia. “Under no circumstances” would they accept an early exit from fossil fuels, Saudi Energy Minister Abdulaziz bin Salman threatened in a TV interview on Monday.

Negotiating circles, however, remain optimistic. The multitude of text options is promising, according to FOCUS online Earth. The most advanced option calls for an “ordered and fair phaseout of fossil fuels.” A third variant calls for “accelerating efforts to phase out fossil fuels, in the absence of emissions capture mechanisms and rapidly reduce their use, to achieve CO2 neutrality in the energy system by or around the middle of the century.”

The future handling of fossil fuels is one of the main points of contention at COP. Especially oil and gas-exporting countries are resisting the demands for an exit, but a number of other countries that still use fossil fuels extensively are also pushing back. Conversely, numerous other countries, including Germany and the EU, are insisting on enshrining the exit perspective in the final document of the climate conference.

A figure reveals the major problem of the climate conference

Tuesday, December 5, 09:21 a.m.: Welcome to Day 6 of the global climate conference! A staggering figure: According to an analysis of activists, at least 2456 lobbyists for coal, oil, and gas are officially accredited at the global climate conference – four times more than at the meeting in Egypt last year. The analysis was published on Tuesday by the “Kick Big Polluters Out” coalition, which is supported by organizations such as Global Witness, Transparency International, Greenpeace, and the Climate Action Network. Publicly available data from the UN Climate Secretariat UNFCC was evaluated.

According to the analysis, the lobbyists have received more access passes than all the delegations of the ten most climate-vulnerable states combined. Therefore, Somalia, Chad, Niger, Guinea-Bissau, Micronesia, Tonga, Eritrea, as well as Sudan, Liberia, and the Solomon Islands together only have 1509 delegates.

Alexia Leclercq from the Start:Empowerment initiative said, no one seriously believes that Shell, Chevron, or ExxonMobil send their lobbyists to Dubai just to passively observe the conference. “The toxic presence of major polluters has distracted us for years and prevented us from finding ways to keep fossil fuels in the ground.”

The initiative also pointed out that about eight times as many fossil lobbyists are at the conference.der nah an 200 Ländern unterwegs sind wie offizielle Repräsentanten indigener Gemeinschaften (316). Insgesamt hat die UN nach eigenen Angaben für das zweiwöchige Treffen in den Vereinigten Arabischen Emiraten die Rekordzahl von rund 97.000 Teilnehmern registriert.

Die Übermittlung besagt, dass etwa Frankreich Vertreter der Konzerne TotalEnergies und EDF als Teil der Delegation akkreditiert hat, ebenso handhabt es auch Italien mit ENI. Ebenso hat die Europäische Union Angestellte von BP, ENI und ExxonMobil dabei.

Joseph Sikulu von der Umweltorganisation 350.org in der Pazifikregion äußerte: „Wir kommen hierher, um für unser Überleben zu kämpfen – welche Möglichkeit haben wir, wenn unsere Stimmen von dem Einfluss großer Umweltverschmutzer erstickt werden? Diese Verschmutzung des Prozesses muss aufhören.“

Es wurden nur Delegierte gezählt, die offenkundig ihre Verbindungen zu Interessen im Bereich der fossilen Brennstoffe offenlegen. Zur Überprüfung stützten sich die Verfasser ausschließlich auf öffentliche Quellen wie Unternehmenswebsites, Medienberichte oder Datenbanken wie InfluenceMap.

Wird Saudi-Arabien jetzt mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens brechen?

19:56 Uhr: Saudi-Arabien, der weltweit größte Ölexporteur, hat auf dem COP28-Gipfel in Dubai eine klare Position dargelegt: Eine Reduzierung der fossilen Brennstoffe kommt für das Königreich nicht in Frage. Dies gab der saudische Energieminister in einem TV-Interview bekannt. Er kritisierte Länder, die ein Auslaufen von fossilen Brennstoffen fordern, und warf ihnen Heuchelei vor.

„Auf gar keinen Fall“, war die klare Antwort des Prinzen auf die Frage, ob sein Land eine solche Formulierung im Abschlusstext des Gipfels akzeptieren würde. Dabei ist die Wortwahl entscheidend: Prinz Abdulaziz bezog sich dabei auf einen „phase down“, also eine Reduzierung. Diese war jedoch bereits 2015 im Pariser Klimaabkommen festgelegt und von allen Nationen akzeptiert worden. Sollte Saudi-Arabien sich tatsächlich gegen einen solchen „phase down“ aussprechen, würde das Land damit auch das Pariser Klimaabkommen brechen.

Eine Einigung auf eine Verringerung oder ein Ausstieg (der sogenannte „phase out“) von fossilen Brennstoffen wird von vielen Ländern, einschließlich der USA und der EU, gefordert. Der Haken: Dieser Text muss einstimmig verabschiedet werden. Deshalb befinden sich die Delegierten in zähen Verhandlungen.

Zwar haben die Verhandlungsführer Alternativen in Betracht gezogen, wie die Begrenzung auf „unverminderte“ fossile Brennstoffe oder die Verknüpfung mit einem gerechten Übergang. Allerdings hat Abdulaziz nicht klargestellt, ob Saudi-Arabien solche Kompromisse akzeptieren würde.

Der Energieminister forderte Länder, die den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen befürworten, dazu auf, konsequent zu handeln. Diese Länder sollten am besten einen Plan haben, der schon im nächsten Jahr beginnt.

Saudi-Arabien hat ein Ziel für Netto-Null-Emissionen festgelegt und argumentiert seit Langem, der Fokus sollte auf den Emissionen liegen – und nicht darauf, welche Brennstoffe genau verwendet werden. Das Land betont die Rolle von umstrittenen CCS-Technologien und verfolgt Pläne zur Wiederaufforstung von Landesteilen. Darüber hinaus beinhalten die Ziele für Netto-Null-Emissionen nicht den Energieexport, sondern nur den Energieverbrauch im Inland.

Bei Pressekonferenz: COP28-Präsident behauptet, seine Worte seien “falsch interpretiert” worden

13:50 Uhr: Der Präsident der Klimakonferenz COP28, Sultan Al Jaber, hatbei einer unerwarteten Pressekonferenz, die einberufen wurde, verteidigte er sich gegen Berichte, die behaupteten, er sei gegen den Ausstieg von fossilen Brennstoffen. Al-Jaber betonte seine Unterstützung für die Wissenschaft und beteuerte energisch, dass die bisherige Leistung der COP28 sehr erfolgreich gewesen sei.

Wie in dem britischen Guardian geschrieben steht, behauptete Al Jaber, dass ein Ausstieg aus fossilen Brennstoffen eine nachhaltige Entwicklung behindern würde. Andernfalls würde man die Welt “zurück in die Höhlen” bringen wollen – was vermutlich auf das Steinzeitalter anspielt. In Anwesenheit von Journalisten, unter denen auch der Autor des ursprünglichen Berichts war, behauptete der Präsident der COP28 jedoch, dass seine Aussagen “missverstanden” wurden. Stattdessen betonte er, wie sehr sein Hintergrund als Ingenieur seinen Respekt und seine Leidenschaft für die Wissenschaft geprägt hatte.

Der Generalsekretär der COP, Botschafter Majid Al Suwaidi, fühlte sich durch Al Jabers Aussagen unter Druck gesetzt und sah sich offenbar gezwungen, diese ebenfalls zu verteidigen. Al Suwaidi ließ durchblicken, dass eine solche Berichterstattung die Konferenz “untergraben” würde.

Insgesamt schien das Motto der Pressekonferenz also zu sein: Leugnen und ablenken. Trotz aller Kritik verwies Al Jaber auf die bisherigen Erfolge der COP28, insbesondere auf die “historische” Einigung über den Loss and Damage Fund am ersten Tag. Angesichts der andauernden Kritik an ihm, seinen Aussagen oder seiner Tätigkeit als Adnoc-Vorsitzender wirkte der COP-Präsident frustriert – und betonte erneut, welche großen Fortschritte bereits erzielt wurden.

Die Vertreter kleiner Inselstaaten, die als Erste von steigendem Meeresspiegel betroffen sein werden, hatten an dieser Stelle wenig zu lächeln: Sie bekräftigten ihre Forderung nach einem Ausstieg aus fossilen Brennstoffen und kündigten an, Al Jaber zur Verantwortung zu ziehen.

Neue Initiative will Finanzierung für Klima-Projekte erleichtern

Montag, 04. Dezember, 10:20 Uhr: Herzlich Willkommen zu Tag 5 der Weltklimakonferenz! Der heutige Montag steht ganz im Zeichen des Geldes: Abu Dhabi hat das Global Climate Finance Centre ins Leben gerufen. Das Zentrum wurde gemeinsam mit neun Gründungsmitgliedern, darunter die Weltbank, die Großbank HSBC und die Fondsmanager BlackRock und Ninety One, ins Leben gerufen und soll als unabhängiger Think Tank und Forschungszentrum fungieren.

Die Hauptaufgabe des Think Tanks wird sein, Investitionshürden für CO2-arme Projekte zu identifizieren und finanzielle Rahmenbedingungen zu deren Überwindung zu entwickeln. Damit möchte Abu Dhabi einen entscheidenden Meilenstein im globalen Wandel hin zu nachhaltiger Finanzierung setzen.

Am Montag stehen Diskussionen über Finanzierung auf der Tagesordnung. Die Finanzierung von Maßnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und zur Unterstützung der betroffenen Länder ist nach Ansicht der Teilnehmer eines der größten Probleme, die es zu lösen gilt.

Die Einrichtung einer Task Force, die sich mit den Bedürfnissen der Länder des globalen Südens befasst, ist aus diesem Grund geplant. Ihr Ziel ist es, langfristige fiskalische Lösungen zu finden und kurzfristige Schuldenerlasse zu vermeiden, die ausschließlich auf internationale Entwicklungshilfe angewiesen sind. Die Task Force hält ihre erste Sitzung im Januar 2024 ab.

 

Mehr zur Weltklimakonferenz in Dubai lesen Sie auf den nächsten Seiten.

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