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Strike Ticker: Railways, Industry, Commerce: These upcoming strikes await us in 2024

These upcoming strikes await us in 2024

Tuesday, January 2, 2024, 3.03 PM: In the new year, several potential strikes are expected. In the railway industry, it is anticipated that the German Locomotive Drivers’ Union (GDL) will commence striking from January 8. GDL President Klaus Weselsky has already announced that strikes could last up to five days. This will have an impact on long-distance and regional traffic, suburban trains, and some private operators. GDL is seeking negotiations for a 35-hour week instead of the current 38-hour week.

In commerce, employees may also prepare for strikes. Negotiations between the trade union Verdi and the employer associations, which have been ongoing since last spring, could not be concluded by the end of the year. Verdi aims to enforce so-called poverty-proof incomes. It is expected that the union will call for strike actions in January.

In February and March, there are wage negotiations in the construction industry and the printing industry. Here, around twelve million employees are affected. The chemical industry will also commence negotiations from June. For all these sectors, discussions could be challenging due to the strained economic situation.

In the fall, wage negotiations are also expected in the metal and electrical industry, the largest industrial sector with around 3.6 million employees nationwide. It is unclear whether IG Metall, similar to last year in the steel industry, will also demand a four-day week with full wage compensation. However, this demand has already been strongly criticized by the employers.

Finally, preparations for wage negotiations in the public sector and at the postal service are set to begin at the end of 2024, which will commence in 2025. This could affect daycare centers, waste collection, public transportation in Bavaria, and the delivery of letters and packages.

Wage negotiations in the retail sector are ongoing

Friday, December 29, 2023, 6.48 AM: In the wage dispute in the retail sector, negotiations have resumed after weeks of pause. In Hamburg, both sides resumed talks on Thursday morning for the first time since a break in regional wage rounds in November, according to the Verdi trade union. An agreement in this wage area could serve as a blueprint for the other 13 districts where negotiations are still pending. The German Retail Association (HDE) views Thursday’s round as the “last opportunity for an agreement still this year”.

Shortly before Christmas, Verdi attempted to exert pressure on the employers’ side again with a nationwide warning strike. An agreement in Hamburg would only be possible with an improved offer, emphasized Corinna Groß, the federal professional group leader in the retail sector at the Verdi Federal Executive Board. “We do not accept wage diktats! Therefore, we assume that the employers will move and hope that we can reach an agreement for the employees in the Hanseatic city.”

The Northern Retail Association entered the talks based on its previous offer. The employers are offering 10.24 percent more pay over a duration of 24 months, as well as a tax and duty free inflation compensation bonus totaling €750. “This offer is only guaranteed until December 31, 2023,” is also an ultimatum from the employers. Verdi is demanding at least €2.50 more per hour in the retail sector in all regions and a duration of one year.

Criticism of practice closures – Lauterbach against calls for more money

12.56 PM: Health Minister Karl Lauterbach, faced with doctor protests with closed practices, greaterArbeitsbedingungen zugesagt, lehnt jedoch Forderungen nach erhöhter Bezahlung weiterhin ab. “Ich sehe keine Spielräume für eine Erhöhung der Honorare”, sagte der Politiker der SPD bei ZDF. Praxen benötigen weniger Bürokratie und eine fairere Verteilung des Geldes. Der Minister hat für Januar eine Verbesserung der Bedingungen speziell für Hausärzte und Hausärztinnen angekündigt. Kritik an Praxisschließungen kam auch aus der Ampel-Koalition und von den gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV).

Ärzteverbände hatten dazu aufgerufen, Praxen bundesweit über die Feiertage geschlossen zu halten. Die noch bis diesen Freitag geplante Aktion ist Teil der Kampagne “Praxis in Not”. Der Vorsitzende des Virchowbundes der niedergelassenen Mediziner, Dirk Heinrich, äußerte am Donnerstag, dass die Reaktion von Lauterbach zeige, dass die Proteste richtig und wichtig seien und man wohl einen längeren Atem brauche. “Wir sind standhaft.” Es geht nicht um die Steigerung der Arzteinkommen, sondern um eine ausreichende und nachhaltige Finanzierung der bestehenden ambulanten Strukturen.

Tarifverhandlungen im Einzelhandel werden nach langer Pause fortgesetzt

Donnerstag, 28. Dezember, 03.30 Uhr: Nach wochenlanger Gesprächspause wird im Einzelhandelstarifkonflikt am Donnerstag (ab 11.00 Uhr) wieder verhandelt: In Hamburg hoffen die Gewerkschaft Verdi und der Handelsverband auf eine erste Einigung in dem monatelangen Streit um höhere Löhne und Gehälter in der Branche. Je nach Ausgang des Abschlusses könnte er als Vorbild für alle anderen Tarifbezirke dienen. Die Verhandlungen finden auf regionaler Ebene statt. Aus Sicht der Arbeitgeber sei der Termin in Hamburg die “letzte Möglichkeit für eine Einigung noch in diesem Jahr”, hieß es in einer Mitteilung des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Ein Abschluss sei jedoch nur mit einem erneut verbesserten Angebot möglich, betonte die Bundesfachgruppenleiterin Einzelhandel beim Verdi-Bundesvorstand, Corinna Groß. “Wir akzeptieren kein Diktat beim Tarif! Daher hoffen wir, dass sich die Arbeitgeber bewegen und dass wir für die Beschäftigten in der Hansestadt einen Abschluss erzielen können.”

Der Tarifkonflikt im Handel dauert seit Monaten an. Verdi fordert im Einzelhandel unter anderem in allen Regionen mindestens 2,50 Euro mehr pro Stunde und eine Laufzeit von einem Jahr. Je nach Bundesland kommen weitere Forderungen hinzu. Ende November kam es zu einem Spitzengespräch auf Bundesebene, das jedoch letztlich zu keinem Fortschritt führte.

Basis der Verhandlungen soll laut HDE-Sicht ein aktuelles, zuletzt im November nachgebessertes Angebot sein. Arbeitgeber bieten eine Tarifsteigerung von insgesamt 10,24 Prozent über die angebotene Laufzeit von 24 Monaten. Zusätzlich enthält die Offerte eine Inflationsausgleichsprämie von 750 Euro sowie ein tarifliches Mindestentgelt. “Dieses Angebot wird nur noch bis 31. Dezember 2023 garantiert”, lautet zudem ein Ultimatum der Arbeitgeber.

Viele Arztpraxen wollen aus Protest geschlossen bleiben

Dienstag, 26. Dezember 2023, 10.22 Uhr: Aus Protest gegen die Gesundheitspolitik von Bundesminister Karl Lauterbach haben Ärzteverbände dazu aufgerufen, Hausarzt- und Facharztpraxen bundesweit zwischen den Jahren geschlossen zu halten. Die für Mittwoch bis Freitag geplante Aktion ist Teil der Kampagne “Praxis in Not”, die von mehr als 20 Verbänden unterstützt wird.

Der Virchowbund der niedergelassenen Mediziner erwartet, dass Tausende Praxen geschlossen bleiben könnten. Die Praxen wurden aufgefordert, ihre Patienten über die Schließung zu informieren, auf den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu verweisen und für Vertretung bei dringenden Notfällen zu sorgen.

Der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, hatte den angekündigten Streik kritisiert, da dieser aus seiner Sicht vor allem alte und schwache Menschen trifft. Auch Gesundheitsminister Lauterbach zeigte kein Verständnis für den Ärztestreik nach Weihnachten und verwies auf die vielen Krankheitsfälle. Lauterbach plant, sich mit den Hausärzten im Januar zu einem Krisengipfel zu treffen, um über die beklagte Überlastung und die vielen Bürokratie in den Praxen zu beraten.

Weitere Informationen zu den Warnstreiks auf den nächsten Seiten

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